Fragen zur Einwanderung nach Argentinien , bitte helfen
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iser
Anmeldedatum: 14.01.2009 Beiträge: 2
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Verfasst am: 14.01.2009, 14:33 Titel: Fragen zur Einwanderung nach Argentinien , bitte helfen |
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Hallo zusammen
Ich wäre am überlegen nach Argentinien auszuwandern.
Bin aber schon bald 52 und wollte mich deswegen hier erkundigen , wie es denn in Argentinien aussieht mit der Krankenversicherung.
Ob man da so ohne weiteres eine bekommt oder sich dann dort für teures GEld privat versichern muss und man dann aus irgend welchen gesundheitlichen Gründen nicht mehr genommen wird in dem alter.
Klar , ich bin noch beweglich und würde mir dort gerne irgend eine Arbeit suchen wollen.
Was ist nötig für ein Visa ?
Kann man da einfach so hinfahren und bleiben ?
Ist es schwierig dort einzuwandern ?
Welche Möglichkeiten gibt es .
Wie sieht es mit der sozialen Absicherung aus , hat man wenigstens eine kleine Grundversorgung.
Vielen Dank für Eure Antworten , wobei ich mich schon darauf freue.
Gruss Iser |
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spassmusssein
Anmeldedatum: 09.10.2007 Beiträge: 76 Wohnort: Argentina
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Verfasst am: 25.01.2009, 19:13 Titel: Argentinien ist keinesfalls... |
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...ein sozialer Selbstbedienungsladen. Es ist ein Schwellenland mit Mittelschicht und ca. 27% Armut und "indigenzia".
Eine private KV kostet zwischen 500 und 850Ps monatlich. Vorausgesetzt stets ausführliche Checkups. Es ist durchaus möglich, aus alters- und gesundheitlichen Gründen nicht angenommen zu werden. Weiters existieren Sperrzeiten für schwerere Eingriffe.
Vor jeder Auswanderung ist die Frage zu klären, wie perfekt die Sprachkenntnisse sind, wieviel Investitionsspielraum und Notreserven ansetzbar sind und [b]ob es einem hier überhaupt gefällt[/b].
Einfach "Arbeit zu suchen" läuft nur über Beantragung bei Immigracion (mit Empfehlungsschreiben der argeitgebenden Firma), Erteilung des Visums durch Konsulat Argentiniens in D und Rückreise hierher. Danach dreimal verlängerbare "Residenz" beantragen, nach dem 3. Mal Beantragung der Dauerresidenz.
Bei Festanstellung besteht via Arbeitgeber Krankenversicherung ("obra social") je nach Branche sowie minimale (eher zu vergessende) Absicherung gegen Arbeitslosigkeit (erst nach mehrjähriger Tätigkeit und letztlich mit wenigen hundert Pesos/monat überlebensunzureichend.
Man kann hinfahren und maximal 90 Tage bleiben, gegen Geführ und Beantragung einmal um weiter 90 Tage verlängerbar.
Diverse Eigenerfahrungen kannst Du unter www auswandern-webforum unter meinem nic nachlesen.
Wer nicht ausreichendes Kapital, hervorragende Qualifikationen und beste Sprachkenntnisse hat, sollte von Argentinien Abstand nehmen. Wieso sollte ein argentinischer Firmeninhaber ausgerechnet einen Deutschen anstellen, wenn es ungleich fähigere Landsleute auf dem Arbeitsmarkt gibt. |
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