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Auswandern nach Argentinien Kosten abschätzen

 
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Christoph



Anmeldedatum: 26.07.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 26.07.2007, 12:57    Titel: Auswandern nach Argentinien Kosten abschätzen

Hallo ich überlege eventuell nach Argentien auszuwandern.
Nun versuche ich alle grundlegenden Kosten abzuschätzen.
Ich habe einen "Neustart" in Argentinien so kalkuliert, vorrausgesetzt das ich dort als "Privatier" eine Daueraufenthaltsgenehmigung bekommen. Also ich bin kein Rentner auch nicht im Rentnenalter.

Folgende Kosten habe ich kalkuliert an Hand der Infos die ich bisher über Argentinien gefunden habe. Währe nett wenn mir jemand auch ein Paar Preise für Gas, Wasser, Strom, Telefon, Krankenversicherung und Benzin sagen könnte.

Haus (kaufen oder neu bauen) ca 100qm Wohnfläche jeh nach Lage.
Etwa 15.000.-Euro bis 20.000.-Euro

Auto (gebraucht) ca 4.000.-Euro

Möbel ca 2.000.-Euro

Elektrogeräte (TV, Küchenmaschiene usw) 1000.-Euro

So nun zu den Lebenshaltungskosten.
Ich bin jemand der lieber selber kocht oder sich bekochen lässt anstatt in ein Restaurant zu gehen. Ich bestelle mir zwar mal eine Pizza oder hole mir was von McDonalds, aber sonsten nichts weltbewegendes.
Da ich auch nicht saufe also Kosten für Alkohol gleich null sind hoffe ich das ich mit sagen wir mal 500.-Euro bis 700.-Euro im Monat auskommen würde.
Ich habe auch nicht unbedingt vor in eine teure Großstadt zu ziehen etwas ausserhalb und landschaftlich schöner wäre mir schon eher recht.

Also 500.-Euro bis 700.-Euro im Monat für:

Essen/Trinken/Zigarretten
Gas, Wasser, Strom, Telefon
Krankenversicherung
Benzin
Versicherung fürs Auto (falls diese Pflicht ist)
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pfa511



Anmeldedatum: 27.03.2007
Beiträge: 11
Wohnort: Buenos Aires

BeitragVerfasst am: 31.07.2007, 13:02    Titel: Re: Auswandern nach Argentinien Kosten abschätzen

Hallo Christoph,

hier ein paar Anmerkungen:
[quote="Christoph"]vorrausgesetzt das ich dort als "Privatier" eine Daueraufenthaltsgenehmigung bekommen. [/quote]
Das ist schon nicht so einfach, ohne festes Einkommen, ohne argentinische Ehegattin oder ohne festes nachweisbares Kapital, was man hier investieren möchte. Ist aber ein schwieriges Thema für sich ....
[quote]Währe nett wenn mir jemand auch ein Paar Preise für Gas, Wasser, Strom, Telefon, Krankenversicherung und Benzin sagen könnte.
[/quote]
Gas: monatlich ca. 20 Peso (ca. 5 Euro)
Wasser: monatlich ca. 15 Peso
Strom: monatlich ca. 25 Peso
Krankenversicherung privat monatlich: 250 Peso
[quote]Haus (kaufen oder neu bauen) ca 100qm Wohnfläche jeh nach Lage.
Etwa 15.000.-Euro bis 20.000.-Euro
[/quote]
knapp kalkuliert (Buenos Aires ist teurer, auf dem Lande könnte klappen, ist aber sehr knapp kalkuliert)
[quote]Auto (gebraucht) ca 4.000.-Euro[/quote]
gebraucht Autos sind hier teurer als in Deutschland, für 4000Euro bekommst du hier ein schlechteres Auto, als für das gleiche Geld in Deutschland.
[quote]Möbel ca 2.000.-Euro[/quote]
keine Komplettausstattung, aber das Wichtigste bekommt man dafür
[quote]Elektrogeräte (TV, Küchenmaschiene usw) 1000.-Euro[/quote]
auch ganz gut kalkuliert
[quote]hoffe ich das ich mit sagen wir mal 500.-Euro bis 700.-Euro im Monat auskommen würde.
[/quote]
ist auch ganz gut kalkuliert
[/quote]
Also meine Angaben sind Näherungswerte und können natürlich variieren. Beruhen aber auf meine eigenen Erfahrungen.

Hoffe weitergeholfen zu haben

Viele Grüße aus Buenos Aires

Carsten
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Spanischkurse mit DelPlata in Buenos Aires
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Christoph



Anmeldedatum: 26.07.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 31.07.2007, 21:17    Titel:

Danke für die Infos.
Also das mit dem Einwandern als Privatier wäre aber generell möglich oder?
Ein festes nachweissbares Einkommen hätte ich ja durch meine Anlagrendite in Deutschland. Es ist halt nur die Frage obb den Behörden ca 750.-€ bis 850.-€ im Monat genügen für eine Daueraufenthaltsgenehmigung.
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pfa511



Anmeldedatum: 27.03.2007
Beiträge: 11
Wohnort: Buenos Aires

BeitragVerfasst am: 01.08.2007, 00:44    Titel:

Hallo Christoph,

habe nochmal schnell nachgeschaut. Es gibt einen Aufenthaltsmöglichkeit als "Rentista", was nicht Rentner (jubilado) bedeutet, sondern jemanden betitelt, der ein regelmäßiges Einkommen besitzt.

Über die Höhe wird nichts gesagt, nur soviel, dass man dieses Einkommen nachweisen, die Höhe (falls es sich nicht um arg. Pesos handelt) von der Banco Nación betätigen lassen und der Betrag ausreichen muss, um sein Leben hier zu finanzieren.

Das ist sehr schwammig, aber so ist das hier. Bitte nicht "festnageln", es ist keine sichere Auskunft, die bekommst du aber selber von den Behörden nicht. Einfach anfangen und schauen, wie es läuft.

Wenn du dich selber noch einmal informieren möchtest: http://www.mininterior.gov.ar/migraciones/radicacion_e_mercosur.asp
Viele Grüße

Carsten
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Spanischkurse mit DelPlata in Buenos Aires
www.delplata-idiomas.com
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mendoza



Anmeldedatum: 12.12.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 24.08.2007, 18:08    Titel:

Hallo,

da muss ich Dich leider enttäuschen, Einnahmen aus Investionen oder Anlagen werden nicht anerkannt.

Die Baukosten sind zum Vorjahr um 20% gestiegen, somit muss man zur Zeit mit ca 1057 Peso rechnen. Da wir im Moment selbst dabei sind hier Kostenvoranschläge einzuholen, können wir es Bestätigen:
zwischen 700 und 1000 Peso muss man rechnen !!!

Grüsse aus San Rafael
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spassmusssein



Anmeldedatum: 09.10.2007
Beiträge: 31
Wohnort: Argentina

BeitragVerfasst am: 09.10.2007, 22:44    Titel: Es stellt sich stets die initiale Frage...

...will ich auswandern um meinen Standart zu verbessern oder zu verschlechtern?
Man kann mit ca. 1000usd/monat leben, vermutlich gar nicht so schlecht, zwar weniger in CapFed aber in der Provinz.
Wie gut ist Dein spanisch um dort auch glücklich und mit Nachbarn und neuen Freunden zu reden? Willst Du in ARG nur am Rande des Minimums "überleben" oder hast Du Möglichkeiten...sagen wir "eine sinnhafte Lebensentwickelung" zu gestalten?
In der Provinz (mehr im Süden der "unteren bis mittleren" argentinischen Mittelklasse als im Norden) kannst Du zwischen 20.000 und 40.000usd ein vernünftiges Haus in einigermassen sicherer Lage "schnappen".
Die solidesten Maklersites sind: www.som.com.ar oder www.topinmobiliario.com.ar. in www.clarin.com oder www.lanacion.com.ar kannst Du unter "clasificados" Angebote nach Art/Ort und Lage suchen.
Wenn Du solide Einkünfte über usd 1000.--/Monat nachweisen kannst, dürfte eine Genehmigung der Einreise problemlos sein, checke dies vorher mit dem zuständigen Konsulat oder einem hiesigen "gestor", der Dir bei den Formalitäten (gegen Bargeld, klar) helfen wird.
Baukosten sind hier derzeit im Hochbau ca. 700-850usd/qm, im Bereich EFH ca. 600usd/qm PLUS jeweils Anteil der Grundstückskosten (300 - 1200usd/qm).
Mit 700 bis 1000Ps/qm kann man nur als Bauprofi mit einem guten Team kalkulieren, ist für Branchenfremde schlicht irreal, vielleicht eine Bretterbude in "Villa 31B" oder ähnlichen Favellas.
Ein Hohlziegel (12 x 18 x 33) kostet heute ca. 1,75Ps (=0.0594qm Wand), ein Kubikmeter Beton ca. 260Ps, 1 Kubikmeter Sand ca. 90Ps, 20liter Wandfarbe ca. 220Ps,
1qm "losa" (Zwischendecke mit "varillas", "Viguetas""ladrillos portantes", und "carpeta" aus Beton) ca. 90Ps. Zusätzlich Arbeitslöhne: Bauhelfer 35Ps/dia, oficial 80Ps/dia jeweils etwa das Doppelte inklusive Lohnnebenkosten PLUS ca. 1,5 Monatsgehälter/Jahr Abfindungen bei Entlassung. Die reale Praxis argentinischer Arbeitsgesetze und die Anwaltsasseln in der hiesigen "industria de juicios" verteuern brutal jeden "Mitarbeiter".
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