Bretterbuden und Planenimbiss

      Bretterbuden und Planenimbiss

      Essen, ... das liebe Thema. Da habe ich auch eine Frage zu. Und, die meine ich ernst. Wie schaut es in Argentinien mit "Arbeiter-Futter-Buden" aus? Damit meine ich die Planenstände oder windschiefen Bretterbuden wo so etwas wie ein Mittagstisch angeboten wird. :wink: Meistens sind die immer in der Hafengegend oder auf Märkten zu finden. Ist das in Argentinien auch so? Ist vielleicht eine blöde Frage, aber da wir kein Rind oder Schwein futtern haben wir in diesen -für den typischen Touristen undenkbaren "Restaurants"- in den meisten Ländern das bekommen, was wir haben wollten und das auch noch zu unschlagbar günstigen Preisen. (Ohne den Touri-Extrawunsch-Aufschlag von normalen Restaurants) Wir sind dort mit Gemüse, Reis, Manioka, Salat etc sattgefüttert worden. (ok, für alle anderen war das nur die bunte Dekoration...) :D
      Zusätzliche Informationen

      Argentinien ist kein "Bretterbuden"-Entwicklungsla

      Es gibt ganz normale Restos in denen spassi für Ps. 15.-- seine gute Pasta, für Ps. 18.-- seinen Seehecht mit Salat oder pure mixta (halb vom Kürbis/halb von der freigelegten Kartoffel), sein "Bife de Chorizo" mit Beilage für Ps. 20.-- essen kann. Ein einfacher Wein liegt bei ca. 13Ps/Flasche/3/4liter).
      Im "Tomo I" esse ich ein Bestmenü für ca. 225.--Ps.
      Der Neujahrsbrunch im "Hotel Alvear" schlug mit Ps. 380.-- zu buche und war mit dem köstlichen "Gala 1" von Luigi Boscia und dessen Champus "canilla libre" mehr als wohlfeil.
      Da es hier harte und teilkorrupte Hygiene-Inspektoren gibt, bleiben Bretterbuden/Planenhütten in der Dummrep, den Phillies oder in den neuentstehenden Armenvierteln im Turin, Mailand und Berlin-Dahlem.
      Selbst die in Cuba wieder existenten "paladares" für maximal 12 comensales haben eine normale Klasse (für Ungeniessbares) und im Nebenraum könnte man dan Langustenschwanz, Schildkröte und totes Rind illegal geniessen.
      Es gibt günstige "Parillas" am Strassenrand, die gelegentlich den Tatbestand der "habilitacion" erfüllen. Gemüse ist dort inexistent. Papas fritas, si hay. Es gibt dazu keine Bretter noch Zeltplanen. Reine Fleischgrills.
      Die "comedores publicos" (Gratis-Armenküchen für Kids und in Not geratene Familien) gibt es, gelegentlich leiste ich dort meine Kleinhilfe zum Auf- und Ausbau.
      Dort essen notleidennde Menschen und lediglich, wenn ich mir durch tätige Mithilfe eine Einladung verdiente, nehme ich dort einen Happen ein und schenke den lieben Menschen meine Freundschaft, Zuneigung und Liebe dafür.
      Argentina ist ein reines Fleischland, wir haben mit den höchsten Fleischkonsum der Welt/Köpfchen.
      Wer hier "Prinz Myschkin" sucht wird nicht so recht glücklich sein.
      Oder er zahlt ein Vielfaches des kalorisch vergleichbaren toten Tieres. Sind dann "In-Lokale" in "Palermo Hollywood" oder "Porto Madero".
      www guiaoleo.com.ar zeigt das Wesentliche.
      Nochdazumal laufen wir Argies alle mit grünen Ohren und blauen Haaren herum, da nahezu alle Agrarprodukte gentechnisch optimiert sind.
      Fisch (Merluza, Allem voran und erwürgte Hühner sind durchaus empfehlenswert, da perfekt und gräten- wie knochenfrei zubereitet. "Suprema", "Pechuga" o "Muslo" etc.)
      Reinen Veganern rate ich ab, hier irgendeinen kulinarischen Fund zu erhaschen.
      suerte
      hi spassi, nicht falsch verstehen. ich wollte argentinien nicht als entwicklungslang hinstellen. ich (nenn mich ruhig masochistisch) esse halt gerne in solchen -ähm- buden. aber nicht schlimm, verhungern werden wir nicht und märkte gibts schließlich überall. hey, mit blauen ohren wären wir hier der renner, wenn der urlaub zu ende ist.
      der link ist interessant. wird aber dauern, bis ich mich da ein wenig durchgelesen habe.
      erwürgte hühner und flossentiere gehören definitv zu unserem speiseplan. vegan wäre tödlich für uns...
      liebe grüsse harris
      zuerst einmal muss ich sagen, dass ich den titel und den ersten beitrag hier sehr amüsant fand. ich kann es aber gut nachvollziehen, dieses zeug zu bevorzugen. da kriegt man wahrscheinlich eher lokales essen als in den typischen touristen restaurants.

      ich kann mir auch vorstellen, dass man es als veganer oder vegetarier schwer haben wird. ich bin gerade in der vorbereitungsphase mein vegetarierdasein zu beenden (und das alles wegen argentinien).

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