Reisebericht November 2015

      Reisebericht November 2015

      Hallo in die Runde,

      so nun bin ich wieder 3 Wochen von meiner tollen Reise nach Buenos Aires wieder zurück. Ich möchte nun meine Erfahrungen und aus was ich geachtet habe hier niederschreiben.

      Ich bin Anfang November mit der Lufthansa mit Zwischenstopp nach Buenos Aires geflogen. Vorteil des Starts am Abend in Deutschland war, dass ich Mittags in Buenos Aires angekommen bin. Der Zwischenstopp in Soul Paulo war ohne Problem, das Gepäck wurde erfolgreich durchgecheckt, die Boardingcard nach Buenos Aires wurde problemlos ausgestellt. Der Betrieb am Flughafen in Soul Paulo war schon deutlich höher als später in Buenos Aires. Erschreckend musste ich feststellen wie wenig ich von Brasilien, Argentinien oder Mexico weiß.
      Noch ein paar Sätze zur Reisevorbereitung. Ich brauchte als Europärer kein Visum - dies sollte aber immer deutlich vor dem Flug geprüft werden. Aufgrund meines Aufenhaltes ausschließlich in Buenos Aire braucht ich auch keine Impfung. Was aber je nach Reiseregion durch auch sinnvoll ist, speziell Gelbfieber, Hepatitis A & B oder Malaria.
      Bei der Frage wie viel Geld man mitnimmt wird es nicht einfach. Für das Essen gehe ich mal von 500 bis 600 Peso/Tag und Person aus. Dann kommt noch Taxi oder Subte hinzu.

      Die Fahrt vom Flughafen wurde durch VIP-Taxis sichergestellt (gebucht von meiner Reiseagentur). Man sollte vorsichtig sein, beim einfachen nehmen eines Taxis vom Flughafen in die Stadt. Es gibt wie überall auf der Welt speziell bei Flughäfen/Bahnhöfen Leute die es nicht so gut mit Touris meinen. Grundsätzlich sollte man als Touri nur Radio-Taxis nehmen. Das sind Taxis welche die Aufschrift Radio-Taxi haben und immer einen Taximeter einschalten. Die Kosten in die Stadt dürften bei ca. 40US$ liegen (abhängig natürlich wohin man will).
      Die Fahrt in die Stadt ging ca. 40 Minuten und war problemlos. Wobei der Fahrstil schon etwas anders ist als in Deutschland.

      Das Klima im November war sehr sehr angenehm, es waren geschätzt ca. 27°C und die Luftfeuchtigkeit war auch angenehm. Ich konnte jeden Tag mit Polo-Shirt und Bermudas. Kurz um für Stadtbesichtigungen und Tanzen ein tolles Wetter.

      Nun ein paar Worte zu Buenos Aires.

      Buenos Aires ist wie einige andere Städte in Südamerika durch systematisch horizontale und vertikale Straßen geprägt. Dies erleichtet wesentlich die Orientierung. Diese Systematik führt dazu dass man die wichtigen Straße schnell erlernen kann und die Hausnummern der Straßen passen auch zueinander. Wirklich ein tolles System. Der Vorteil ist auch, dass man einen „Einheimischen“ einfach nach dem Weg fragen kann. Denn meist bekommt man schnell eine kompetente und hilfreiche Antwort. Ich habe es nie erlebt, dass die Argentinier die ich um Hilfe fragte zu mir unfreundlich waren. Das ging so weit, dass ich an der Hand genommen wurde und fast bis zum Ziel geführt wurde. Die Hilfsbereitschaft kommt von „Herzen“ und ist nicht darauf aus Tip/Trinkgeld zu bekommen. Das Trinkgeld gibt es so in Argentinien nicht. Im Restaurant sind die in der Rechnung eingerechnet und muss nicht extra gegeben werden. Wenn doch ein Touri es macht, versteht das nicht jeder Kellner/in.
      Kleine Geschichte aus dem Leben. Ich saß im Cafe, da waren auch zwei Schweizerinnen. Die haben nicht verstanden, dass bei der Rechnung von 78 Peso alles bezahlt war und b) das Trinkgeld enthalten war. Die Ignoranten haben dann 100 Peso gegeben und meinten es sei ok. Was Unverständnis beim Kellern hervorgerufen hat. Etwas Rücksicht und Sensibilität hätte das auch geholfen.
      Buenos Aires hat schöne Parks und auch tolle Architektur; Paläste, Kirchen und öffentliche Gebäude. Für die erste Stadterkundung lohnt sich eine Bus-Stadtrundfahrt. In der Stadt werden viele dieser Bustouren angeboten. Ich empfehle aber die Bustouren der Stadt selbst. Diese sind mit 180 Peso sehr günstig und man kann die Tour flexibel gestalten. Bei der Reiseinformationsstellen bekommt man auch gute Stadtkarten, je nach Thema Allgemein oder Tango und das in verschiedenen Sprachen.

      Grundsätzlich kann man sich immer in Buenos Aires tagsüber sicher bewegen. Man sollte nicht mit Geld protzen und die Markenartikel zuhause lassen. Mit dieser einfachen Regel ist mir und Bekannten nichts passiert. Speziell nachts sollte man allerdings etwas vorsichtiger sein. Man sollte die Bahnhöfe und das Kaufhaus Abasto (nur nachts) meiden, auf den Hauptstraßen bleiben.

      Abends bin ich immer mit dem Bus zur Tanzparty gefahren. Es gibt so viele Buslinien, so dass man überall in Buenos Aires mit dem Bus hinkommt. Die Busse lassen sich aber nur mit einer Subte-Card benutzen. Diese kostet einmalig zw. 20 und 30 Peso. Die Karte bekommt man an den Kiosken mit dem grünlichen Zeichen „Subte“ und bei der Post. Die Subte-Karte muss aufgeladen werden und schon kann man den öffentlichen Nahverkehr (Bus, U-Bahn) nutzen.

      Ende des ersten Teils.
      Zusätzliche Informationen
      Trinkgeld: Man gibt in Restaurants schon etwas Trinkgeld! Ein paar Pesos gehören zum guten Ton!
      5-10% sind locker ausreichend - alles darüber ist ein protziges Geschenk und sollte nur bei perfektem Service gegeben werden. Wenn man nichts geben will, dann ist es allerdings auch keine schwere Unhöflichkeit wie in DE...

      Die Karte für den Nahverkehr heisst übrigens SUBE. Die Subte ist die Ubahn (Subterraneo). Die SUBE-karte kostet aktuell (August 2015) zwischen 20 und 30 Pesos und kann fast überall aufgeladen werden - die Verkaufsstellen sind etwas rarer gesät.

      Mehr Reiseinfos unter recoleta-holding.com/reisen-erleben