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Entre Ríos

Geschichte

 

Guaraníes, Charruas and Chanás bewohnten das Gebiet der heutigen argentinischen Provinz Entre Rios vor der Ankunft der spanischen Eroberer. Der erste Europäier, der die Uruguay River hinauffuhr war Rodríguez Serrano im Jahr 1520; er suchte eine Verbundung zum Pazifik.

Die erste ständige Siedlung befand sich im heutigen Bezirk La Paz; sie wrude am Ende des 16. Jahrhunderts gegründet.  Hernandarias, zunächst Gouverneur von  Asunción und später von Buenos Aires,  führte Expeditionen in die unerforschten Gebiete von Entre Ríos. Juan de Garay erforschte das Gebiet nachdem er die Santa Fe Provinz gegründet hatte. Er nannte es "La otra banda".

Während des 17. Jahrhundert siedelten Gruppen aus der Nachbarprovinz Santa Fe Province  in den Bajada del Paraná, jetzt Hauptstadt der Provinz.  Zur selben Zeit entstanden Städte, die wir unter den Namen Nogoyá, Victoria, Gualeguay, Gualeguaychú, Concepción del Uruguay und Concordia kennen.

Tomás de Rocamora erforschte das Gebiet 1783 unter dem Einfluss einer

portugisischen Invasion und gründete offiziell viele der oben gennanten Städte. Er war auch der erste, der das Gebiet als Entre Ríos bezeichnete.

Während de Mai Revolution unterstützen die Städte am Paranáufer Manuel Belgrano und seine Armee auf dem Weg nach Paraguay. Am 29 September 1820 proklamierte  Francisco Ramírez das Gebiet zur República de Entre Ríos mit der Selbständigkeit eine Provinz. Dies hielt Bestand bis zu seiner Ermordung am 10. Juli 1821.

Zur Zeit der Loslösung von Buenos Aires als unabhängiger Staat erklärte Justo José de Urquiza Paraná zur Hauptstadt der Confederación Argentina. Provinzhauptstadt wurde Concepción del Uruguay.

Während eines Treffens aller Provinzen außer Buenos Aires im Jahr 1853 wurde Paraná zur Hauptstadt der Federation gewählt und Urquiza zu ihrem ersten Präsident.  Nach seiner Niederlage wurde er wenige Jahre später zum Gouverneur der Provinz gewählt - unter Sarmientos Präsidentschaft. Er wurde vor Ende seiner Amtszeit ermordert.

 

Eine Volkszählung im Jahr 1903 ergab, das von den 425.373 Einwohnern der Provinz 153.067 Einwanderer waren.

 

 

Wirtschaft

 

Landwirtschaftliche Produkte der Provinz Entre Ríos sind Reis (60 %), Sojabohnen, Weizen, Mais und Zitrusfrüchte. Bezüglich letzterer ist Entre Ríos der zweitgrößte Hersteller. 16 % der Produktion wird exportiert, hauptsächlich nach Europa.

Die Nutzviehproduktion zentralisiert sich auf Rinder (4,5 Millionen) und zunehmend auf Schafe. 60.000 km² Land werden hierfür genutzt. Die sich gerade in jüngster Zeit ausdehnende Milchindustrie produziert jährlich fast 250.000 Tonnen an Milchprodukten.

Entre Ríos hält 37 % der argentinischen Produktion an Hühnern und 25 % an Eiern.

Honig und Honigprodukte, hauptsächlich im Export, sind ein weitere florierende Wirtschaftszweig.

Die Industrien sind mit der Landwirtschaft eng verknüpft, so etwa die

Nahrungsmittelindustrie mit den Mühlen. Andere Industriezweige sind Nutzholz, Chemie, Metall und Maschinenbau.

 

 

Geographie und Klima

 

Als Teil der Region Mesopotamian, ist das Land vollkommen flach; nur wenige Hügel erreichen die Höhe von einigen hundert Metern.

Die Provinz heißt "Zwischen den Flüssen", weil sie vollständig von Flüssen umgeben ist: von dem Paraná River, dem Uruguay River, dem Guayquiraró River und weiteren wenigen kleineren.

Das Wetter wechselt vom subropischem Klima im Norden zu gemäßigtem Klima in Richtung Pampa.

Der durchschnittliche jährliche Niederschlag beträgt 900 mm und der

gelegentlich auftretende Pampero oder anderen örtliche Winde sind für den Strum in dieser Gegend verantwortlich.

 

Entre Ríos hat 2 Nationalparks: El Palmar Nationalpark und Diamante Nationalpark sowie heiße Quellen an verschiedenen Orten.

 

 

Politische Bezirke

 

Die Provinz Entre Ríos ist in 15 Bezirke (departamentos) aufgeteilt (hier mit der jeweiligen Bezirkshauptstadt in Klammern):

 

Colón (Colón)

Concordia (Concordia)

Diamante (Diamante)

Federación (Federación)

Federal (Federal)

Feliciano (San José de Feliciano)

Gualeguay (Gualeguay)

Gualeguaychú (Gualeguaychú)

Islas del Ibicuy (Villa Paranacito)

La Paz (La Paz)

Nogoyá (Nogoyá)

Paraná (Paraná)

San José de Feliciano (San José de Feliciano)

San Salvador (San Salvador)

Tala (Rosario del Tala)

Uruguay (Concepción del Uruguay)

Victoria (Victoria)

Villaguay (Villaguay)

 

 

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