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Mendoza

Geschichte

 

Beweise über Bewohner in diesem Landesteil gehen auf das Jahr 2000 vor Christus zurück. Im Jahr 300 v.Chr. lebten im Becken es Atuel Flusses Menschen von der Jagd; sie kultivierten auch Mais, Kürbis und Bohnen.

Die Puelches und Huarpes gehörten zu den Stämmen, die bei Ankunft der Spanier präsent waren. Die ersten spanischen Eroberer kamen um 1550 aus dem Vizekönigkreich Peru. 1561 wurde die Stadt Mendoza gegründet.

Mit Schaffung des Vizekönigreichs Río de la Plata wurden die 30.000 Einwohner Teil des unabhängigen Gebiets Cuyo de Córdoba del Tucumán. Im Jahr 1813 zerfiel dieses unabhängige Gebiet Cuyo in verschiedene Provinzen.

José de San Martín war Gouverneur der Region und er erhielt Unterstüzung von Mendoza, als er 1817 mit der Armee der Anden von Plumerillo loszog um die Anden zu überqueren und Chile von der Besetzung durch die Spanier zu befreien.

Im Jahr 1861 zerstörte ein Erdbeben die Stadt Mendoza beinahe vollständig. 1885 bekam die Provinz einen Eisenbahnanschluss. Das ermöglichte die Verbesserung des Verkehrsflusses von Wein aus der Region zum Hafen von Buenos Aires.

1939 würde die Universidad Nacional de Cuyo, eine der wichtigsten Universitäten des Landes Argentinien, gegründet.

 

 

Geographie

 

Höhepunkt der Provinz Mendoza ist der 6969 m hohe Anconcagua in den Anden, der höchste Punkt des gesamten amerikanischen Kontinents. Von Westen nach Osten flacht die Landschaft ab, die Anden laufen in eine hügelige vorandinische Landschaft aus.

Eine Vielzahl von Längstälern wie das Uspallata Tal trennt die Anden von den

tieferen Precordillera Bergen.

Im Osten werden die Cuyean Ebenen von Äste des Desaguadero Flusses durchflossen.

Die wichtigsten Flüsse sind der Mendoza River, Tunuyán River, Diamante River und der Atuel River.

 

 

Klima

 

Es herrscht sonniges und trockenes Kontinentalklima in der ganzen Provinz, mit warmen Sommern und relativ kalten Wintern. Die trockenen Böden, die von den knappen Niederschlagsmengen und den großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht herrühren, erlauben nur wenigen Bäumen, dafür hauptsächlich Trockenpflanzen ein Wachstum. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr beträgt 150 bis 350 mm. Hagelschlag ist ein großes Problem für den örtlichen Weinanbau.

Fruchtbare Böden gibt es um die Becken der Hauptflüsse herum, die in den

Gletschern der Kordillere entspringen.

Unterschiedliche Winde haben das Landschaftsbild geschliffen, hauptsächlich der Zonda, aber auch der milde Pampero, der warme Viento Norte und im Winter der sehr raue Sudestada aus dem Südosten. Letztere berührt größtenteils die Pampas.

 

 

Wirtschaft

 

Die Hauptwirtschaftsquelle ist die Landwirtschaft, besonders der Weinbau, der 70 % der nationalen argentinischen Produktion darstellt. Andere wichtige Zweige, hauptsächlich für den argentinischen Binnenmarkt, sind: Äpfel, Pfirsiche, Tomaten, Pilze, Oliven, Kirschen, Birnen und Quitten. Bienenzucht mit 30.000 Bienenvölkern ist ebenfalls ein wachsender Wirtschaftsfaktor, gefördert durch das trockene Klima.

14 % der nationalen Petroleumreserven lagern in Mendoza. Es gibt Uran und

Mineralienminen.. Mendozas Hautpindustie sind die Weinfelder und die

Weinkeltereien. Es gibt etwa 1200 Weinkeltereien. An zweiter Stelle stehen die Petroleum Raffinerien in Luján de Cuyo und danach folgen Zementwerke.

Der Tourismus wurde zu einer der wichtgsten Einnahmequellen der Provinz Mendoza, mit etwa 700.000 Besuchern im Jahr. Hauptattraktionen sind das Skizentrum Las Leñas, der Aconcagua Nationalpark sowie verschiedene Naurparks wie Canón de Atuel, Puente del Inca und Guaymallen. In den Weinanbaugebiegen ist die Fiesta de la vendimia, das Weinfestival, im späten Februar oder frühen März ein Besuchermagnet.

Auch die Christ the Redeemer of the Andes - Statue in den Bergen nahe der

chilenischen Grenze ist ein Ziel für Touristen.

 

 

Politische Bezirke

 

Mendoza ist in 18 Bezirke (departamentos) aufgegliedert (hier mit der

jeweiligen Bezirkshauptstadt in Klammern):

 

Capital (Mendoza)

General Alvear Department (General Alvear)

Godoy Cruz Department (Godoy Cruz)

Guaymallén Department (Villa Nueva)

Junín Department (Junín)

La Paz Department (La Paz)

Las Heras Department (Las Heras)

Lavalle Department (Lavalle)

Luján de Cuyo Department (Luján de Cuyo)

Maipú Department (Maipú)

Malargüe Department (Malargüe)

Rivadavia Department (Rivadavia)

San Carlos Department (San Carlos)

San Martín Department (San Martín)

San Rafael Department (San Rafael)

Santa Rosa Department, Mendoza (Santa Rosa)

Tunuyán Department (Tunuyán)

Tupungato Department (Tupungato)

 

 

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