Verletzte bei der Umbettung Peróns
Juan Domingo Perón, d.h. seine sterbliche Überreste, wurden am 17.10.2006 in ein Mausoleum auf seinem ehemaligen Landsitz in San Vincente, einem Vorort von Buenos Aires, umgebettet.
Dabei lieferten sich Anhänger konkurrierender Gewerkschaften in der Nähe des Mausoleums eine bewaffnete Auseinandersetzung. Schüsse fielen, Flaschen und Steine wurden geworfen, mindestens 50 Personen verletzt.
Der Anlaß der Auseinandersetzung war nichtig: es ging um die Sitzordnung. Miglieder der Transportarbeitergewerkschaft und der Bauarbeitergewerkschaft wollten möglichst nah bei ihrem Idol sitzen.
Aufgrund der Tumulte reisten viele Trauergäste überstürtzt ab, der Trauezug mit den sterblichen Überresten Peróns blieb in der Hauptstadt in einem Verkehrschaos stecken. Die Beisetzung verzögerte sich. 500.000 Trauergäste waren erwartet worden, nur 5.000 nahmen schließlich daran Teil. Auch der amtierende argentinische Präsident Néstor Kirchner und seine Frau, die Senatorin Christina Kirchner sagten aufgrund der Tumulte ab.
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Argentinien-News 
16.11.2006 @ 13:30
[…] Die Umfrage ist vor folgenem politischen Hintergrund bedeutsam:  Mitte Oktober hatten sich rivalisierende Gewerkschaftsgruppen bei der Überführung des Leichnams des ehemaligen Präsidenten Juan Domingo Perón in ein neues Mausoleum schwere Straßenschlachten geliefert. Perón ist die Leitfigur der Partei Kirchners. […]
16.11.2006 @ 13:46
[…] Bei der Überführung des Leichnams aus dem für ihn errichteten Mausoleum, das im Süden von Buenos Aires liegt, in die Gerichtsmedizin kam es zu einer Straßenschlacht zwischen Gruppen verfeindeter Peronisten. […]