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Argentina-Argentinien: El portal online a la Argentina / Das Online Portal zu Argentinien

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Argentinisches Kino

Der deutsch-argentinische Film aus dem Jahr 2008 “Die TrĂ€nen meiner Mutter” lĂ€uft am 6. November in den deutschen Kinos an. Der Film stammt von Cuini Amelio-Ortiz und Alejandro Cardenas Amelio, die das Buch schrieben. Regie fĂŒhrte Alejandro Cardenas Amelio. Mitwirkende sind u.a. Adrian Gössel, Rafael Ferro, Erica Rivas und Alice Dwyer sowie Fabian Busch.

Die Geschichte beginnt in einer  gerĂ€umigen Fabriketage in den 80ern. Der 10jĂ€hrigen Alex (Adrian Gössel) und seine Eltern Carlos (Rafael Ferro) und Lizzy (Erica Rivas) sind auf der Flucht vor der argentinischen MilitĂ€rjunta nach Westberlin gekommen.  Seine Eltern versuchen, sich an die neuen LebensumstĂ€nde fern der Heimat zu gewöhnen. Alex hingegen erfĂ€hrt, dass auch eine skurrile Wohngemeinschaft eine richtige Familie sein kann. Alex entwickelt geheimnisvolle telekinetische FĂ€higkeiten und erfĂ€hrt eine erste Liebe. Seine Eltern jedoch leben sich auseinander: Lizzy gefĂ€llt es in Deutschland  mit ihrer Arbeit als Journalistin , Carlos dagegen zieht sich immer mehr in sein KĂŒnstler-Ich zurĂŒck. Ausgerechnet Anita (Toni Gomiz,Chaparro), die spanische Freundin von  Mitbewohner JĂŒrgen (Joachim Paul Assböck), findet einen Draht zu Carlos Das gefĂ€llt Alex gar nicht …

In der West-Berliner Fabriketage, die fĂŒr den aus Argentinien stammenden Alex und seine Eltern Zuflucht, Arbeitsplatz, RĂŒckzugsort und BĂŒhne zugleich ist, geltenbesondere  Regeln. Der 12jĂ€hrige erfĂ€hrt die Vor- und Nachteile des 80er-Jahre-WG-Lebens mit all seinen Besonderheiten.

DIE TRÄNEN MEINER MUTTER beschreibt aus der Sicht des erwachsenen Alex (Fabian Busch) in RĂŒckblenden die Geschichte.  Der Film beschreibt sensibel und humorvoll die zerrissene, aber auch spannende Kindheit eines außergewöhnlichen Jungen an der Schwelle zur PubertĂ€t, und malt nebenbei ein farbenprĂ€chtiges Kaleidoskop der politischen und gesellschaftlichen Ereignisse dieser spannenden Zeit.

Die TRÄNEN MEINER MUTTER wurde auf mehreren Festivals gefeiert: Alice Dwyer bekam fĂŒr ihre Nebenrolle als WG-Mitbewohnerin Sik den Max OphĂŒls Preis. Kameramann Florian Schilling bekam den Jin Jue Award fĂŒr die beste Kamera auf dem 11. internationalen Film Festival in Shanghai. Schon bald wird der Film u.a. auf dem Montreal World Film Festival 2008 in der Kategorie Focus on World Cinema anlaufen.


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