Villa 15 – die vergessene Stadt in Buenos Aires

Villa 15 ist ein Schmuddel-Viertel in der argentinischen Millionenstadt Buenos Aires. Es wird auch als verborgende oder vergessene Stadt bezeichnet und liegt im Schlachthof-Viertel Mataderos. Ungefähr 30.000 Menschen leben hier. Die Straßen in dem Elendsviertel sind trostlos. Kiminalität, sogar Schießereien, sind hier jeden Tag zu beobachten.

Die Deutsche Sieglinde Oehrlein kümmert sich um um die Menschen und vor allem Kinder in der Villa 15. Sie lebt seit mittlerweile 12 Jahren in Buenos Aires und engagiert sich in sozialen Projekten, hat auch bereits Kultur-Stadtführer veröffentlicht. Der deutsche Verein „Der gute Wille“ unterstützt sie seit 2009. Sie ist zweite Vorsitzende dieser Organisation.

Ihre soziale Arbeit mit den Kindern in der Villa 15 isetzt bei den Wurzeln an. Die meisten Kinder kennen ihre eigenen Stadt überhaupt nicht. Das wollte Sieglinde Oehrlein ändern. So fährt sie seit 2005 Kinder in die Stadt, geht mit ihnen auf Spielplätze, in den Zoo oder schaut sich den Präsidentenpalast oder Hafen mit ihnen an. Die Kinder lieben es, mit dem Bus oder der U-Bahn zu fahren. Denn das alles kennen die Kinder nicht.

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