Más Tango

Am 31.10.06 haben die beiden deutschen Filmemacher Anja Hansmann und Sebastian Schnabel aus Mainz ihren neuen Dokumentarfilm “Más Tango” in Buenos Aires präsentiert. Die Premiere fand im Goethe-Institut statt. Es waren ca. 50 Gäste zugegen, darunter auch einige der 16 Protagonisten.
Der Film „Más Tango“ ist ein unabhängiges Projekt, welches mit der Unterstützung der Landesmedienförderung Rheinland-Pfalz entstanden ist.
Hintergrund: Anja Hansmann tanzt seit zwei Jahren Tango. Bei einem Besuch in Buenos Aires im Jahr 2005 beobachtete sie, wie stark sich der elektronische Tango entwickelt hat und die jungen Leute auf die Tanzflächen holt. Die Idee, nach dem “jungen” und dem “alten” Tango in Buenos Aires zu forschen und auf der Leinwand festzuhalten, war geboren.
Hansmann ging auf die Suche nach Tanzpaaren und Musikern aus beiden Generationen und entdeckte Ciça Camargo, Santiago Dorkas, Graciela Cano und Pedro Vujovich, die aus ihrem Tänzerleben erzählen, sowie die Bands Otros Aires, San Telmo Lounge, Narcotango und den Bandoneonisten Osvaldo Montes.

Im Januar 2006 behann Anja Hansmann zusammen mit Sebastian Schnabel das Projekt zu verwirklichen. Die Dreharbeiten dauerten 4 Wochen. Die Postproduktion erfolgte auf zwei Kontinenten: dank moderner Kommunkikationsmöglichkeiten konnten die beiden das Projekt – er in Deutschland, sie in Argentinien – gemeinsam bearbeiten.
Am vergangenen 21.10. traf Sebastian Schnabel mit dem fertiggestellten Film in Buenos Aires ein. Der Film stellt ein vielschichtiges und glaubhaftes Bild der Tänzer und Musiker dar, die ihren eigenen Tango leben und lieben.
Am 2. November wurden Hansmann und Schnabel in Gera in Deutschland mit dem Hans W. Geißendörfer-Preis geehrt.

Ein Gedanke zu „Más Tango

  1. Anja

    Hallo!
    Ich war am 17.11. auf dem südamerikanischen Filmfestival wo die Dokumentation über den Tango in Argentinien gezeigt wurde. Mich würde interessieren ob und wo man den Film kaufen kann?
    MfG
    Anja

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