Flughafen von Buenos Aires soll vergrößert werden
Der Stadtflughafen von Buenos Aires, der Aeroparque Jorge Newberry, soll umgebaut oder verlegt werden. Was geschieht, ist noch nicht klar. Stand der Dinge ist derzeit, dass der Flughafen nicht verlegt wird, sondern bleibt, wo er ist. Die Start- und Landebahn soll an ihrem Südende um 180 m verlängert werden. Weiter soll der Flughafen Land nahe der Bahnlinie General Belgrano an die Stadtverwaltung abtreten, um eine Verbindung zwischen den Autobahnen Illia und Cantilo herzustellen. Es sollen zwei Unterführungen die Avenida Sarmiento, die den Park von Palermo durchquert, und die Strasse La Pampa mit der Küstenallee, genannt Costanera Norte, verbinden. Die Costanera Norte soll neu auf aufgefülltem Land gebaut werden und an touristischen Reiz gewinnen. Letzeres soll dadurch erreicht werden, dass der bisherige Verkehr von ca. 70.000 Fahrzeugen täglich auf beide erwähnten Autobahnen umgeleitet wird.
Mit der kürzlich beschlossenen Verbindung der Autobahnen Illia und La Plata sowie Mar del Plata und der Atlantikküste mittels eines Tunnels in Puerto Madero entsteht eine neue Verkehrsverbindung, die den Norden mit dem Süden der Stadt Buenos Aires an der Wasserkante verbindet und den Stadtverkehr entlastet. Die voraussichtliche Bauzeit wird mit drei Jahren veranschlagt.
Die Bahnlinie General Belgrano, die Retiro mit Pilar verbindet und nicht elektrifiziert worden ist, soll neben die neue Autobahnverbindung nahe an die Autobahn Lugones ungelegt werden. Man will dort einen neuen Bahnhof einrichten. Die Stadt wäre dann mit dem Flughafen verbinden. Die Linie soll durch einen Tunnel unter der Landepiste herführen. Eine kleine elektrisch betriebene Bahn soll für den Transport der Passagiere sorgen.
Man fragt sich, ob es auch Nachteile bei der Verwirklichung dieses Projekts gibt. Diese dürfte für den Fischerklub, das Vergnügungszentrum Punta Carrasco und einige Restaurants wie Clo-Clo im Norden der Landespiste entsten. Um die Nachteile möglischt gering zu halten, wird zwischen den Inhabern und den Behörden verhandelt.
Während der Umbauten, insbesondere der Verlängerung der Landepiste um die geplanten 180 Meter, müssten die Fluggesellschaften AerolÃneas Argentinas und Austral die Landungen und Abflüge ihrer grossen Flugzeuge auf den internationalen Flughafen Ezeiza verlegen. Die Gesellschaften LAN Argentina und andere, die kleinere Flugzeuge betreiben, könnten weiter den Aeroparque Jorge Newberry benutzen.
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