Rallye Dakar 2015

Die Rallye Dakar ist zum siebten Mal in Argentinien gestartet worden. Insgesamt gesehen ist es die 36. Auflage der Rallye. Aus Sicherheitsgründen würde sie vor Jahren von Afrika nach Südamerika verlegt.
Titelverteidiger ist Joan Roma. Er fuhr am Sonntag, den 4. Januar 2015 als erster mit seinem Allrad-Mini vom hessischen X-raid-Team in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires los, dem Startpunkt der Rallye. Die erste der 13 Etappen führte über 838 Kilometer nach Villa Carlos Paz. In Autos und Trucks sowie auf Motorrädern und Quad-Bikes starteten insgesamt 406 Teilnehmer. Ziel ist am 17. Januar 2015 erneut Buenos Aires.


Die Rallye Dakar gilt als härteste Rallye der Welt. Mit Autos, Motorrädern und Lastwagen legen die Teilnehmer 9300 Kilometern durch Argentinien, Chile und Bolivien zurück. Die Route führt durch Wüsten, über Sanddünen, durch Salzwüsten, Buschland und durchs Gebirge. Bis zu 50 Grad erreichen die Temperaturen in der Fahrerkabine der Kraftfahrzeuge. Die Route zu finden ist nicht gerade einfach. Viele Teams verfahren sich und legen so unnötige Kilometer zurück. Ungefährlich ist das Wettrennen ebenfalls nicht. In den letzten Jahren sind bei dem Rennen Menschen ums Leben gekommen.
Tausende Zuschauer, darunter unzählige Familien, säumen die Strecke. Sie fangen oft spontan an zu Singen und Gänsehautmomente tun sich aus. Das gilt natürlich besonders, wenn einige der Autos oder Motorräder die argentinische Flagge zeigen. Ohrenbetäubend und sogar lauter als die wild hupenden Trucks wird das Geschreie der Fans wenn ihr Liebling ihre Stellungen passiert. Das ist der Argentinier Juan Silva. Viele der Fahrer meinen, dass die Rallye Dakar keinen Vergleich mit irgendeiner anderen Motorsportveranstaltung finden kann. Sie sei und bliebe die größte und härteste der Rallye der Welt.
Titelverteidiger Joan Roma hat übrigens schon alle Chancen auf den Gesamtsieg vertan. Er hatte gleich zum Start wegen Problemen mit dem Öldruck an seinem Mini viele Stunden verloren. Auch ein weiterer Top-Pilot, der Amerikaner

Ein Gedanke zu „Rallye Dakar 2015

  1. Rick

    Die Rallye Dakar fordert Tote, aber das ist den Veranstaltern egal! Vor zwei Tagen starb ein polnischer Motorradfahrer – nach offiziellen Angaben an den Folgen von Überhitzung und Dehydrierung auf der dritten Etappe der Rallye. Diese wurde aber nahtlos fortgesetzt. Schauderhaft!

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