Argentinien-Fußball-Kader weiter reduziert

Wer in zu den 23 Spielern gehören wird, die Argentinien in das Fußallland seines Erzrivalen Brasilien zur dortigen Weltmeisterschaft vom 12. Juni bis 13. Juli entsendet, wird erst kurz vor Abpfiff des Meldeschlusses feststehen. Das erklärte gestern Nationaltrainer Alejandro Sabella.
Warum man die verbleibende Zeit noch zum weiteren Nachdenken ausnutzen möchte, hat folgende Gründe. Vor allem geht es um die Frage, wie viele Abwehr- und wie viele Mittelfeldspieler mit zur Fußball-WM nach Brasilien fahren sollen. Der Trainer und sein Team wollen sich die Spieler anschauen und sehen, wie es ihnen körperlich geht. Zudem sollen die möglichen taktischen Varianten durchgespielt werden.

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Argentiniens Fußball-Nationalmannschaft ohne Carlos Tevez bei der WM 2014

Die Fußball-Nationalmannschaft Argentiniens bereitet sich mit Lionel Messi, Sergio Aguero, Gonzalo Higuain Franco di Santo auf die WM in Brasilien vor, die vom 12. Juni bis 13. Juli ausgerichtet wird. Ebenfalls im Team sind Martin Demichelis und José Ernesto Sosa. Früher spielten beide bei Bayern München. Nicht dabei sind Carlos Tevez und Javier Pastore.
Argentinien spielt in Gruppe F gegen Nigeria, den Iran sowie Bosnien-Herzegowina.

Team Argentiniens bei der WM in Brasilien

Das erweiterte argentinische Team setzt sich wie folgt zusammen:
Angriff: Lionel Messi (FC Barcelona), Sergio Aguero (Manchester City), Gonzalo Higuain (SSC Neapel), Ezequiel Lavezzi (Paris St. Germain), Rodrigo Palacio (Inter Mailand), Franco di Santo (Werder Bremen).

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Generalstreik legte im April 2014 ganz Argentinien lahm

Ungeachtet der Tatsache, dass Argentiniens Arbeitnehmer in diesem Jahr 30-prozentige Lohnerhöhungen einstreichen können, haben die Gewerkschaften im April dieses Jahres zum Generalstreik aufgerufen. Die Arbeitnehmer sind dem Aufruf gefolgt und haben das wirtschaftliche Leben des Landes lahmgelegt.
Subte (U-Bahn), Colectivos (Busse), der Aeropuerto Ezeiza (Flughafen) und viele öffentliche und private Einrichtungen wie Supermärkte wurden bestreikt. Zwar gingen die internationalen Flüge, allerdings gab es das Problem, den Flughafen zu erreichen. Es fuhr kein Bus, die Zugangsstraßen zum Flughafen waren blockiert. Streikposten waren von den Gewerkschaften an mehreren wichtigen Verkehrskreuzungen aufgestellt worden. Doch der Verkehr wurde unter starker Polizeibeobachtung lediglich zum Teil blockiert.

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Wer wird 2015 Nachfolger von Christina Kirchner?

Die Präsidentin Argentiniens Christina Fernández de Kirchner kann im Jahr 2015 nicht noch einmal für das Präsidentenamt kandidieren. Laut Verfassung ist für jeden Präsidenten nach zwei Legislaturperioden Schluss. Um das Grundgesetz zu ändern,ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Kongress erforderlich. Hier hat die Regierungspartei jedoch viele Sitze verloren.

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Argentinische Künstlerin Isol sieht mit Kinderaugen

Die argentinische Künstlerin Isol ist die Preisträgerin des Astrid-Lindgren-Gedächtnispreises 2013 und damit eine Gewinnerin, die unter mehr als 200 Kandidaten ausgewählt wurde. Der Preis ist mit einem Preisgeld von einer halben Million Euro dotiert. Als die Jury in Bologna bekannt gab, dass sie die Argentinierin auszeichnet, gab es auf der Kinderbuchmesse spontane Freudenrufe. Die Bücher von Isol seien humorvoll mit überraschenden Wendungen, manchmal philosophisch und immer raffiniert, so das Urteil der Jury.
In Deutschland sind erst zwei ihrer Werke veröffentlicht worden: Wie siehst du denn aus? Und Ein Entlein kann so nützlich sein. Mit dem letzteren Werk ist die Künstlerin für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert worden. So kann sich Isol im Herbst vielleicht über eine weitere Auszeichnung freuen.
Die Redaktion wünscht ihr, dass es bald bei uns viele ihrer Bücher zu kaufen gibt. Im Juli jedenfalls kommt: Überraschung für Nino.

Falkland-Krieg vor 30 Jahren

Vor 30 Jahren, am 2. April 1982, besetzte Argentinien die Falkland-Inseln. Damals wurde Argentinien von einer Militärjunta regiert. Sie schickte 5000 argentinische Soldaten auf die Insel Stanley. Die dort stationierte britische Streitmacht von 80 Mann kapitulierte. Am 5. April 1982 setzte die britische Premierministerin Margret Thatcher die Flotte mit 36 Kriegsschiffe und 5000 Mann Besatzung in Marsch. Am 25. April eroberte Großbritannien die ebenfalls von Argentinien besetze Inselgruppe Südgeorgien zurück. Am 1. Mai erfolgte der erste britische Bombenangriff auf den Flughafen von Stanley. Gleichzeitig landeten Spezialeinheiten auf der Insel. Der Krieg wurde anschließend den Mai und Juni über zur See und am Boden geführt. Am 14. Juni 1982 kapitulierte Argentinien.

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Falkland Krieg: 30. Jahrestag rückt näher

Der dreißigste Jahrestag des Falklandkrieges zwischen Großbritannien und Argentinien nähert sich. Das merkt man daran, dass sich der Ton zwischen London und Buenos Aires verschärft. Die beiden Länder liefern sich eine verbale Auseinandersetzung um die kleine Gruppe der Falkland-Inseln im Südatlantik, die seit 1833 britisches Übersee-Territorium sind.

Vor 30 Jahren ging Großbritannien als Sieger aus einer 74 Tage dauernden militärischen Auseinandersetzung um die Falkland-Inseln hervor.

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