Schlagwort-Archiv: Buenos Aires

Rallye Dakar 2015

Die Rallye Dakar ist zum siebten Mal in Argentinien gestartet worden. Insgesamt gesehen ist es die 36. Auflage der Rallye. Aus Sicherheitsgründen würde sie vor Jahren von Afrika nach Südamerika verlegt.
Titelverteidiger ist Joan Roma. Er fuhr am Sonntag, den 4. Januar 2015 als erster mit seinem Allrad-Mini vom hessischen X-raid-Team in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires los, dem Startpunkt der Rallye. Die erste der 13 Etappen führte über 838 Kilometer nach Villa Carlos Paz. In Autos und Trucks sowie auf Motorrädern und Quad-Bikes starteten insgesamt 406 Teilnehmer. Ziel ist am 17. Januar 2015 erneut Buenos Aires.

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Argentinier glauben an den Gewinn der WM in Brasilien

In den letzten 24 Jahre sah es für Argentinien bei den Fußball Weltmeisterschaften nicht mehr so gut aus, ist die Fußball-Nation doch seit 1990 spätestens im Viertelfinale aus dem Turnier ausgeschieden. Doch Argentinien hat zwei Hoffnungsträger: Trainer Alejandro Sabella und Superstar Lionel Messi.

Der Fußballsamstag in Buenos Aires, Argentiniens Hauptstadt, ist geprägt von Weiß-Rot, das ist River Plate, oder von Blau-Gelb, das ist Boca Juniors. Diese beiden Fußballklubs repräsentieren die beiden Welten von Buenos Aires, deshalb sind ihre Fans auf immer unversöhnliche Gegner. Immer? Nein, es gibt eine Ausnahme. Vor dem Superclásico, d e m Spiel River gegen Boco, das in diesen Tagen in Mexiko ausgetragen wurde, laufen die Spieler beider Clubs nebeneinander über den Platz, halten sich dabei an den Händen. Vor ihnen weht die Albiceleste, die Weiß-Himmelblaue, die Nationalflagge Argentiniens. Auf ihr steht in riesigen Lettern geschrieben: Vamos, Argentina!

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Urlaubsziel Buenos Aires

Immer mehr deutsche Urlauber entdecken Buenos Aires, die Hauptstadt Argentiniens, als Reiseziel. Das ergibt sich aus den Zahlen, die das argentinische Tourismusministerium unlängst veröffentlichte. Danach ist bei den Flügen in die Metropole Südamerikas in den letzten Jahren ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen.

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Rallye Dakar am 1. Januar 2010 in Buenos Aires gestartet

Erneut sind Argentinien und Chile der Austragungsort der tradionsreichen Rallye Dakar. Der Südafrikanr Giniel de Villiers und sein Co-Pilot Dirk von Zitzewitz waren die Gewinner der Rallye im Jahr 2009. Sie fuhren für VW Motorsport. Die 32. Rallye Dakar soll die härteste Dakar aller Zeiten werden. Große fahrerische und navigatorische Fähigkeiten werden verlangt. An das Material werden höchste Anforderungen gestellt. Jeder Tag führt die Teams in äußerst unterschiedliches Terrain. Aber Argentinien und Chile bieten unglauchlich große Gastfreundschaft und zeigen sehr großen Rallye-Enthusiasmus.
Die Fahrer bekommen am Abend vor jeder Etappe das Roadbook ausgehändigt. Es enthält die Kilometerdistanzen, Symbole zur Orientierung, Kopassangaben und sonstige Hinweise. Die Navigatoren müssen sich präzise an die vorgegebene Route halten.
Die Rallye Dakar dauert zwei Wochen.

Umweltzerstörung in Argentinien schreitet fort

Im Oktober fand in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires die 9. UN-Wüstenkonferenz statt, an der Wisenschaftler und Politiker teilnahmen. Dort wurde darüber debatiert, wie der immer schneller werdende Verlust an wertvollen Böden und die Ausbreitung wüstenartiger Regionen noch zu stoppen sind. Doch just zu diesem Zeitpunkt zerstörten Bulldozer im Nordosten Argentiniens ungestört Naturwälder.  An ihre Stelle sollen Sojafelder entstehen, mit denen viel Geld verdient werden kann. Das Soja wird zu Tierfutter verarbeitet und in die EU exportiert.
Edelhölzer wie Palo Santo, Quebracho und Algarrobo (Johannisbrotbaum) mit tiefreichenden Wurzeln perfekt an das trockene Klima angepasst, werden zusammengeschoben und verbrannt. Tagelang wütete das Feuer und hinterließ nur Asche von einer der artenreichsten Regionen Südamerikas. In den Bäumen und Wurzeln gespeicherte Kohlendioxid wurde in die Atmosphäre freigesetzt.
Nach Angaben von Greenpeace werden jährlich 280.000 Hektar Naturwälder in Argentinien vernichtet. 70 Prozent davon entfallen auf die trockene Provinz Chaco.
Natürlich, die Rodung ist dort verboten, aber das stört niemanden. Die Polizei schreitet nicht gegen die Großgrundbesitzer ein. Diese verbrennen die gerodeten Bäume möglichst schnell, damit keine Bußgelder berechnet werden können. Auch wenn ein Bußgeld verhängt wird, werden diese nicht bezahlt. Die Beamten werden einfach bestochen oder sind zu faul zum Handeln.
Die Sojabarone in Argentinien zerstören alles. Man sieht ein Bild der zerstörung, Asche bis zum Horizont, tausende von Hektar. Dann kommen die satellitengesteuerten Traktoren und es werden Bewässerungssysteme für die Sojafelder geschaffen, die das wenige Wasser der örtlichen Flüsse verbrauchen.
Die Folge: das Klima wird immer extremer. 50 Grad im Schatten sind keine Seltenheit im Sommer. Wenn es regnet, kommt es zu schweren Überschwemmungen, da der Boden das Wasser nicht mehr aufnehmen kann.
Viele der Kleinbauern mussten ihr Land unter dem Druck der Sojabarone verkaufen. Sie leben nun von Gelegenheitsjobs und staatlicher Unterstützung. Die Toba und Wichi, die Ureinwohner des Chaco, sind am schlimmsten betroffen. Sie waren ganz auf den Wald angewiesen, sammelten dort Kräuter und Pflanzen, Früchte und Wurzeln. Nun hat sich Hunter und Krankheit unter ihnen ausgebreitet. Als Ethnie werden die Toba und Wichi diese Katastrophe nicht überleben, ihre Sprache und Kultur wird bald verschwunden sein.

Rallye Dakar startete in Argentinien

Die Rallye Dakar ist ein nicht ungefährliches Abenteuer – und war es schon immer. Auch zu der Zeit, als das Motorsportrennen noch Rallye Paris Dakar hieß und aus der französichen Hauptstadt durch nordwest-afrikanische Staaten und durch die Sahara führte. Später startete man die Rallye von Lissabon aus und taufte sie um in Rallye Dakar. Sie war gefählich, weil Unfälle durch das unwegsame Gelände, durch die Wüsten und Schotterpisten verursacht wurden, bei denen auch Menschen ums Leben kamen.  Tödlich verletzt wurden aber nicht nur die Rennteilnehmer sonder auch die Zuschauer. Das war der Grund, warum die Rallye immer wieder in erhebliche Kritik geriet.

Im Jahr 2008 wurde die Rallye nach Südamerika verlegt. Der Grund war, das Terroristen aus Mauretanien mit Geiselnahmen und Terroranschlägen drohten.

Bei der Rallye Dakar düfen nicht nur Autos mitfahren, sondern auch Trucks und Motorräder.

Die 30. Rallye Dakar startete am 4. Januar 2009 in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires.  Am Start waren 530 Fahrer aus 50 Ländern. Die Strecke der Rallye führt 9600 Kilometer durch Argentinien und dann hinüber ins Nachbarland Chile. Die Fahrer müssen die Gebirgskette der Anden auf einem 4500 Meter hohen Gebirgspass überwinden.  Die weitere Route führt durch die Pampa Argentiniens, durch die chilenische Atacama-Wüste sowie – allerdings nur ab und an – über befestigte Strassen.

In Deutschland wurde die Rallye Dakar bekannt, als die Deutsche Jutta Kleinschmidt im Jahr 2006 die Gesamtwertung der Rallye gewann.  Erfolgreichtste Teilnehmer der Rallye Dakar sind der Finna Ari Vatanen mit vier Siegen mit dem Auto und der Franzose Stéphane Peterhansel mit dem Motorrad.

Sommerzeit in Argentinien

Seit Oktober 2008 hat auch Argentinien die sogenannte Sommerzeit eingeführt, um das Tageslicht besser auszunutzen und Energie zu sparen.

Die Staatspräsidenten Cristina Kirchner hat per Gesetzesdekret verfügt, dass die Uhren in Argentinien während der Sommermonate von Gesetzes wegen ab dem 19. Oktober 2008 eine Stunde vorgestellt sein sollen.  Somit ergibt sich zu Deutschland eine Zeitdifferenz von nur 3 Stunden. 13 der insgesamt 24 Provinzen halten jedoch eine solche Praxis für Energieverschwendung und weigern sich deshalb, die Zeiger ihrer Uhren bis zum 14. März 2009 um eine Stunde vorzurücken. Da Christina Kirchner den massiven Widerstand nicht brechen wollte, hat sie in einem zweiten Dekret, die sich weigernden Provinzen von der Verpflichtung zur Zeitumstellung ausgenommen. Die Folge: Argentinien hat zwei Zeitzonen. Die Uhrzeit in Buenos Aires ist somit eine andere als in Mendoza,  Córdoba oder La Rioja

Die unterschiedlichen Zeiten im selben Land sorgen für Unruhe, sie erforderten aufwendige Anpassungen bei Fahrplänen, Geschäftsabläufen, Terminabsprachen usw. Bei der nationalen Fluggesellschaft Aerolineas Argentinas hieß es hingegen, die Zeitdifferenzen würden zu keinen Problemen führen.

Argentinische Hauptstadt unter Rauchwolke

Buenos Aires bedeutet aus dem spanischen übersetzt Gute Lüfte. Doch am vergangenen Wochenende war die Luft alles andere als gut in Buenos Aires. Eine gigantische Rauchwolke verdunkelte den Himmel und brachte den Verkehr in Buenos Aires und den umliegenden argentinischen Provinzen zum erliegen. 7 Menschen starben bei Verkehrsunfällen, viele wurden verletzt. Atembeschwerden und Sehbeschwerden sind weitere Folgen. Die Behörden ließen mehrere Straßen sperren. Auch der Flugverkehr wurde teilweise lahmgelegt, so auf dem internationalen Flughafen von Buenos Aires, Ezeiza, und dem Inlandsflughafen, dem Aeroparque Jorge Newbery. Auch der Hafen wurde zeitweise geschlossen. Der Rauch reichte sogar bis nach Uruguay über den Rio de la Plata hinüber.

Verursacher dieser Umweltkatastrophe waren die Bauern und Fischer im im Delta des Flusses Paraná, einem Biosphärenreservat. Diese hatten Feuer gelegt, um ihre Felder für die neue Aussaat auf preiswerte Art zu präparieren. Die Flammen haben sich auf eine Fläche von über 700 Quadratkilometer ausgebreitet. Hiefür war eine große Trockenperiode verantwortlich. Dies ist die Version der argentinischen Regierung. Die Farmer der Argentinischen Agrarvertretung (FAA), wiesen die Anschuldigungen jedoch zurück. Die Bauern hatten schon kurz zuvor gestreikt, was zu Lebensmittelknappheit in Argentinien geführt hatte.

Auch jetzt sind die Flammen noch nicht erloschen, denn der Wind entfacht sie immer wieder neu.

Olympisches Feuer in Argentinien

Das Olympische Feuer brennt in Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens. Buenos Aires ist damit die siebte Station von insgesamt 21 auf der weltweiten Reise der Olympischen Flamme vor den Olympischen Sommer-Spielen in China. Nie zuvor war das olympische Feuer am Rio de la Plata, und Buenos Aires ist zugleich der einzige Ort in der spanischsprachigen Welt, der den Fackellauf sieht. “Es wird alles gut organisiert, und wir sind überzeugt, dass dies ein Grund der Freude und des Stolzes sein wird”, erklärte der Bürgermeister von Buenos Aires, Mauricio Macri.

Auch in Buenos Aires werden voraussichtlich Proteste und Demonstrationen gegen die Tibet-Politik der chinesischen Regierung die Olympische Fackel begleiten. Die argentinische Regierung hat eine Vielzahl von Sicherheitskräfte aufgeboten, die für einen störungsfreien Fackellauf sorgen sollen. In San Francisco, wo das Olympische Feuer zuvor war, hatten die Behörden die Laufstrecke geändert und Abschlussfeier abgesagt, um Demonstranten keine Angriffsfläche zu bieten.
Das Flugzeug mit dem Olympischen Feuer landete auf einem für die Öffentlichkeit gesperrten Teil des Flughafens Ezeiza von Buenos Aires. Das Olympische Feuer wurde an einen geheimen Ort gebracht, wo es bis zum Lauf durch die Stadt aufbewahrt wurde. Am Flughafen Buenos Aires blieben Demonstationen aus.

Die 13 Kilometer lange Strecke, auf der das Olympia-Feuer durch Buenos Aires getragen werden soll, führt voraussichtlich vom Hafen am Präsidentenpalast Casa Rosada vorbei in Richtung wohlhabender Stadtteile. Die Behörden boten 2700 Polizisten und 3000 weitere Helfer auf, um Störungen zu verhindern. Eventuell soll auch Fußball-Altstar Diego Maradona an dem Olympia-Lauf teilnehmen. Insgesamt sind  80 Läufer vorgesehen, die die Fackel jeweils knapp 400 Meter weit tragen sollen.