Cerro Torre

3102 Meter hoch ist der Cerro Torre, im südlichen Nationalpark Los Glaciares in Patagonien gelegen. Er gilt als der schwierigste Berg der Erde. Betonglattes Granit, orkanartige Pazifikstürme, Schnee und Graupelschauer stellen sich den Bergsteigerteams in den Weg auf ihrer Route zum Gipfel. Oft müssen sie wochenlang im Basislager ausharren, ohne den Cerro Torre auch nur zu Gesicht bekommen zu haben.

Gefürchtet ist das brüchige Reifeis, dass mit Luft unterfüttert ist und keiner Eisschraube einen Halt bietet.

Der Cerro Torre ist verbunden mit dem Namen des Trentiner Bergführers Cesare Maestri. Er stand im Sommer 1959 zum ersten Mal auf dem Gipfel des Berges, konnte diese Besteigung allerdings nicht beweisen, da sein Seilpartner Toni Egger bei der Expedition ums Leben kam.

Im Winter 1979 kehrte Cedsare Maestri zurück. Er benutzte einen Kompressor, um Löcher für die Haken in den Granit zu bohren. Dies brauchte ihm wieder Ungnade aus der Welt der Alpinisten ein, die eine solche Vorgehensweise für unfair dem Berg gegenüber erklärten.