Argentinien zur Kolonialzeit und 6000er der Anden

Tourenvorschlag: von Tucumán über Salta nach Jujuy

Die Route: San Miguel de Tucumán, Tafí del Valle, Quilmes, Salta, San Salvador de Jujuy, Quebrada de Humahuaca, La Quiaca

Anmerkung: Keine kurze Strecke. Man muss die man 2-3 Wochen einplanen.

San Miguel de Tucumán ist Ausgangsort der Tour und mit dem Flugzeug oder Bus von Buenos Aires aus einfach zu erreichen.

San Miguel de Tucumán

San Miguel de Tucumán zählt heute eine halbe Million Einwohner und ist Universittsstadt. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts war sie Zentrum des Zuckerrohranbaus.

Hauptattraktion von San Miguel de Tucumán ist die Casa de La Independencia. Hier wurde am 9. Juli 1816 die argentinische Unabhängigkeit ausgerufen. Eine allabendliche (außer Di.) Diaschau bringt dieses Ereignis in die Erinnerung der Besucher.

Sehenswert ist auch die Kathedrale der Stadt, im neoklassizistischen Stil errichtet, gelegen an der Plaza Independencia. Sie wurde 1852 nach 7jähriger Bauzeit vollendet. Der französische Architekt Pedro Delgare Etcheverry zeichnete die Baupläne.

Die Kirche San Francisco liegt nördliche der zentralen Plaza. Sie ist im Stil der Kolonialzeit gebaut.

Das Museo Folklórico (Avenida 24 de Septiembre) informiert über die Geschichte der Ureinwohner.

Im Parque Centenaurio 9 de Julio, der östlich des Stadtzentrums liegt, findet man die Casa des Eszbischofs Colombres, der Anfang des 19. Jahrhunderts den Zuckerrohranbau in der Provinz einführte. Sie beherbergt ein Museum über die Geschichte des Zuckerrohrs.

Ausflüge: Das Reserva Biológica San Javier ist ein ca. 15.000 ha großes Naturschutzgebiet mit vielen subtropischen Pflanzenarten. Es liegt 15 km. westlich von San Miguel de Tucumán.

Info: www.turismoentucuman.com

Touristeninformation: Aveinde 24 de Septiembre / Plaza Independencia

Busverbindungen: Buenos Aires, Córdoba, Jujuy, Salta, Mendoza

Flugverbindungen: Buenos Aires, Córdoba, Jujuy, Salta

Mietwagen: Movil Renta, San Lorenzo 370
Avis, Hotel del Sol, Plaza Independencia

Tafí del Valle

Tafí del Valle ist eine Naturschönheit, eine kleine Hochebene (Seehöhe 2000 m), die von 5000 m hohen Gipfeln umgeben ist. Sie liegt etwa 100 km von San Miguel de Tucumán entfernt.

Von San Miguel de Tucumán folgt man der Ruta 38 in südliche Richtung nach Lules. In Lules findet man eine alte Jesuitensiedlung, wovon nur noch Ruinen übrig sind. Wenig vor dem Ort Monteros, bei Kilometer 46, verlässt man die Ruta 38 und zweigt nach rechts Richtung Tafí del Valle ab. Von nun an geht es durch das enge Tal des Río de las Sosas, das subtropische Pflanzen beherbergt, bergan. Die Schlucht des Flusses mündet schließlich in die Hochebene des Tafí del Valle.

Der Name rührt von den ehemaligen Bewohnern, den Tafí, her. Dieser Stamm lebte dort vom 4. bis zum 9. Jahrhundert n. Chr.. Die Tafí hinterließen mystische Steinfiguren, Steinkreise, mit Zeichen und Gesichtern verzierte Menhire. Eine Sammlung dieser Menhire (129 Stück) findet man im Parque de los Menhires in dem Ort El Molar, 10 km vom der Ortschaft Tafí entfernt.

Amaichá del Valle

Amaichá del Valle erreicht man über den Pass Abra del Infiernillo (3040 m). Amaichá del Valle ist berühmt für das jährlich im Februar gefeierte Fest der Pachamama, der Mutter Erde: der Göttin der Fruchtbarkeit wird für die Ernte gedankt. Die Zeremonie verläuft derart, dass Wein als Opfer auf den Boden gegossen wird und kleine Gaben in der Kirche auf den Altar gelegt werden, etwa Käse oder Cocablätter. Das Fest der Bachamama wird in vielen Ortschaften der Region begangen, und zwar auch von der katholischen Bevölkerung.

Quilmes

22 km von Amaichá del Valle entfernt liegt der Ort Quilmes. Die Quilmes waren ein Indianerstamm und sie erbauten zu Beginn des 11. Jahrunderts den Ort Quilmes. Die Quilmes stammt ursprünglich von der Westseite der Anden. Sie wurden von den Spaniern umgesiedelt, in die Gegend des jetzigen Vororts von Buenos Aires. Ein (Bierkonzern hat seinem Produkt übrigens den Namen Quilmes gegeben.) Sehenswert sind die die Ruinen von Quilmes, die die Architektur der indianischen Bevölkerung erahnen lassen.

Cafayate

Cafayate ist berühmt für den Torrontés Wein. Es ist ein trockener, fruchtiger Weißwein, der bis nach Europa exportiert wird. Pro Jahr werden 60 Millionen Liter hergestellt.

Wen wundert es, das eine der Attraktionen von Cafayate ein Weinmuseum ist (in der Avenida Güemes). Natürlich kann man auch einige Weingüter besichtigen, so etwa die Bodega Etchart an der Ruta 40. Die Kirche von Cafayate ist im Kolonialstil erbaut. Ein Besuch ist lohnenswert.

Info:

Touristeninformation: Centro de información turística an der Plaza

Busverbindungen: Tucumán, Salta

Quebrada de las Conchas

Fährt man auf der Ruta 68 80 km in Richtung Norden, so gelangt man zur Quebrada de las Conchas. Zwei Aussichtspunkte seien erwähnt:
- El Anfiteatro: das ist ein Felsenkessel mit einem Durchmesser von 50 m und einer Höhe von über 100 m,
- La Garganta del Diabolo.

Bestaunenswert ist auch der Sandstein, der sich hier in vielfältigen Formationen präsentiert.

Von der Quebrada de las Conchas führt unsere Tour wieder zurück nach Calfayate und leitet ins

Valle de Calchaquíes

Das Tal von Calchaquíes ist beeindruckend in mehrfacher Hinsicht: die Gipfel der Anden, pitoresque Felsstrukturen und Siedlungen im Kolonialstil. Die (nicht immer asphaltierte) Ruta 40 führt den Betrachter durch dieses schöne Flusstal.

San Carlos

San Carlos liegt 15 km von Cafayate entfernt auf 1700 m Seehöhe. Der Ort wurde 1551 von den Spaniern gegründet und besticht durch seine gut erhaltenen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert.

Ausflug: Quebrada de la Flecha, Pfeilschlucht. Hier kann man das Werk von Wind und Wasser bewundern. Sie haben die Felswände aus Sandstein mit bunten Farben und mit vielfältigen Formen gestaltet.

Molinaos

Der Ort Molinos liegt etwa 80 km von San Carlos entfernt. Schaustück des Ortes ist die Kirche aus dem Jahr 1659, die den kolonialen Kirchen der bolivianischen Hochebenen ähnelt. In ihr ruhen die mumifizierten sterblichen Überreste des letzten spanischen Gouverneurs von Salta, Don Nicolás Isasmendi Echalar.Die Heiligenfiguren im Inneren des Kirchenschiffes sind mit menschlichem Haar geschmückt, das von Frauen aus dem Dorf geopfert wurde.

Seclantás

Seclantás ist ein Ort, der dem Dorf Molinos gleicht. Auch dort steht eine Kirche im Kolonialstil mit einschiffigem Grundriss und hochaufragenden Türmen an der Vorderfront. Der angrenzende Friedhof zeigt eiserne Grabkreuze und steinerne Mausoleen.

Cachi

Cachi liegt auf einer Höhe von 2300 m. Der Gipfel Nevados de Cahi überragt die Stadt jedoch um über 4400 Meter.

Besuchenswert ist die Plaza, die den Betrachter in die Kolonialzeit versetzt. Die Pfarrkirche und das Museo Arqueológico grenzen sie nach zwei Seiten ab. Das Museum stellt Tonarbeiten und die Bekleidung der ehemals in der Gegend lebenden Indianer aus.

Los Cardónes Nationalpark

Die Ruta 40 verfolgt man Richtung Norden, Richtung Piedra de Molina, und gelangt so zum Nationalpark Los Cardónes. Blickfang in dem sich auf 3000 m Höhe öffnenden Tal sind die Kandelaberkakteen. Sie werden bis zu 10 m hoch und haben einen Durchmesser von 50 cm. Den Horizont begrenzen die 6000er der Anden.

Der Pass Piedra de Molina liegt 3260 m hoch und führt seinen Namen aufgrund eine Mühlsteines, der dort oben liegt.

Cuesta del Obispo

Von der Passhöhe Piedra de Molina leitet die Straße steil (und wieder nicht asphaltiert) in eine Schlucht, die Cuesta del Obispo. Man läßt die kahlen Höhen hinter sich und fährt durch eine Wiesenlandschaft. Nicht versäumen sollte man einen kleinen Umweg in das Valle Encantado, das verwunschene Tal. Es zeigt Blumen und Blühten, bizarre Felsen und vor allem eine unglaubliche Fernsicht. (Abzweigung in südlicher Richtung, also rechter Hand).

Salta

Die Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Provinz hat sich viel von ihrer einstigen kolonialen Schönheit erhalten können. Sie wird von den Salteños nicht zu Unrecht "La Linda", die Schöne, genannt. Salta hat 450.000 Einwohner. Für den Touristen ist aber vor allem der historische Stadtkern von Interesse.

Das Zentrum des Zentrums von Salta ist die Plaza 9 de Julio. An sie grenzt die koloniale Kathedrale, die Ende des 19. Jahrhunderts vollendet wurde. Sie beherbergt ein Bild der Muttergottes, das wundertätig sein soll. Seine letzte Ruhestätte hat dort auch General Martín M. de Güemes gefunden, der im Jahr 1806 gegen die Briten in Buenos Aires und 1814 in Salta gegen die Spanier kämpfte, die damals noch Bolivien beherrschten.

Der Kathedrale gegenüber liegt das Cabildo aus dem Jahr 1780, das Rathaus. Diese Funktion hat es allerdings nicht mehr. Heute ist eine historisches Museum in seinen Mauern untergebracht.

Eine andere schöne Kirche ist die Iglesia San Francisco aus dem Jahr 1796. Die Calle Caseros führt in Richtung Osten zu ihr. Sie ist rot-gold bemalt und ihr Glockenturm erreicht eine Höhe von 57 Metern.

Ein weiteres hübsches Gebäude im Kolonialstil ist der Convento de San Bernardo an der Ecke Caseros / Lavalle.

Einen Besuch wert ist auch die Markthalle an der Ecke Florida / Avenida San Martín mit ihren vielen bunten Ständen.

Oder der Kunsthandwerkermarkt in der Casa El Alto Molino in der Calle San Martín 2555; dort ist allerdings nicht billig.

Will man die Stadt überblicken, so kann man den Cerro San Bernardo erobern, entweder zu Fuß über 1026 Stufen, die hinter dem Güemes Denkmal beginnen, oder mit der Drahtseilbahn, deren Station am Parque San Martín steht.

Wer das Nachtleben liebt, sollte nicht versäumen, einer der typischen Peñas zu besuchen. Das sind Kneipen, in denen bis in den frühen Morgen getrunken und gesungen wird, wobei die Gäste die Instrumente mitbringen. Solche Peñas findet man z.B. in der Av. San Martín oder Balcarce.

Info: www.turismosalta.gov.ar

Touristeninformation: Calle Buenos Aires 93

Busverbindungen: Buenos Aires, Jujuy, Tucumán, La Quiaca, Mendoza, Cafayate, Cachi, San Antonio de los Cobres

Flugverbindungen: Buenos Aires, Córdoba, Jujuy, Tucumán

Bahnverbindungen: Tren a las Nubes! Tip!

Mietwagen: alle in der Caseros, Nr. 400, 225 u. 753

Tren a las Nubes

So, jetzt zum Tip, dem Tren a las Nubes, dem Zug in die Wolken. Der Tren al las Nubes startet in der SAison von Ende März bis Mitte November einmal in der Woche (meistens Samstags) in Salta auf 1187 m Höhe und bringt bis zu 500 Passagiere in die Puna, die trockene Hochebene, die in 3500 m Seehöhe beginnt. Der Zug startet um 7.00 Uhr und ist gegen 22.00 Uhr wieder zurück in Salta. Gezahlt hat man dann etwa 100 US $ dafür. Die Endstation ist das Viadukt La Povorilla auf fast 4000 m Höhe. Es liegt wenig hinter der Siedlung San Antonio de los Cobres. Kurz vor der Endstation überquert man eine 224 Meter lange Stahlbrücke, deren Stützpfeiler wie Spinnenbeine ein Tal überspannen und den Zug in einer Höhe von 63 m queren lassen. 1921 wurde mit dem Bau der Eisenbahnlinie begonnen - natürlich nicht, um Touristen zu befördern. Man wollte eine Verbindung zwischen Salta und den Minen im argentinisch-chilenischen Hochland herstellen. Dort wurde Salpeter, Borax und Kupfer gefördert. Außerdem war eine Verbindung mit dem chilenischen Hafen Antofagasta gewünscht. Ziel war also eine Eisenbahnlinie über die Anden zu bauen. Die Arbeiten zogen sich jedoch in die Länge, erst 1929 erreichte man San Antonio de los Cobres auf 3775 m Höhe, 1948 die argentinisch-chilenische Grenze am 3852 m hohen Socompa Pass. Noch ein wenig mehr Statistik: 529 km Gleise liegen auf der argentinischen Seite, 372 km auf der chilenischen bis Antofagasta. Seit 1973 befördert man Touristen mit dem Zug. Heute ist es eine luxuriöse Fahrt. Die Fahrgäste bekommen über Kopfhörer in verschiedenen Sprachen die einzelnen Passagen erläutert. Info: (Reservierung (empfehlenswert so früh wie möglich): www.trenalasnubes.com.ar, Caseros 447, Tel. 0387 4314984 Fax:4315301

San Salvador de Jujuy

Die Tour führt von Salta Richtung Jujuy. Wer mit dem Bus unterwegs ist, muss die Strecke über General Güemes nehmen. Er ein eigenes Fahrzeug hat, kann die schönerer Strecke über die Ruta 9 wählen und den tropischen Wald genießen, der die Straße begleitet.

San Salvador de Jujuy ist die Hauptstadt der Provinz Jujy. Touristisch ist sie nicht sehr interessant. Allein zwei Kirchen sind einen Besuch wert: die Kathedrale an der Plaza mit ihrer holzgeschnitzten Kanzel und die im Barockstil erbaute Iglesia San Francisco an der Ecke Belgrano - Lavalle.

Besuchenswert ist eventuell noch der Mercado del Sur in der Nähe des Busbahnhofs an der Ecke Dorrego - Iguazú, wo die indianischen Einwohner ihre Produkte verkaufen.

Info: www.jujuy.gov.ar

Touristeniformation: Gorriti 295

Busverbindungen: Buenos Aires, Córdoba, Tucumán, Salta, La Quiaca, Humahuaca, Ticará, San Pedro de Atacama in Chile

Flugverbindungen: Bunos Aires, Tucumán, Córdoba, Satiago del Estero

Mietwagen: Localiza, Avenida Almirante Brown 69

Abstecher nach Chile: über die Hochebene nach San Pedro de Atacama in Chile

Wer von San Salvador de Jujuy nach San Pedro de Atacama will hat zwei Möglichtkeiten: das Auto oder den Bus. Letzerer fährt 2 Mal in der Woche. Die Strecke führt über Purmamarca (2192 m), Susques (3675 m) auf den Paso de Jama (4200 m!). Insgesamt sind es nach San Pedro de Atacama 450 km. Es ist ein Erlebnis, über diese einzigartige Hochebene mit Ausblicken auf die 6000er der Anden wie den Nevados de Chañi oder den Nevados Queva. Hinter Purmamarca wird der Blick auf den Cerro de los Siete Colores, den Berg der sieben Farben, gezogen. Wie gesagt, man kann die Strecke mit dem Auto befahren, empfehlenswert ist ein Allradantrieb, Ersatzreifen und eine Vorrat an Benzin, denn Tankstellen findet man nur in Purmamarca und dann wieder in San Pedro de Atacama.

Quebrada de Humahuaca

Das Dorf Volcan liegt etwa 40 km von San Salvador de Jujuy entfernt. Dort beginnt die Quebrada de Humahuaca, eine wilde Felsenschlucht im Tal des Río Grande.

Sie ist 130 km lang und steigt so an, wie das Flussbett fällt - bis auf 2939 m bei Humahuaca. Durch die Quebrada de Humahuaca hatte bereits die Inka eine Straße gebaut, die später die Spanier und auch die Missionare nutzten. Die Orte Pumamarca und auch Tilcará sind wegen ihrer schönen Kirchen und ihrem kolonialen Stil besuchenswert. In Tilcará findet man ein altes indianisches Wehrdorf, die Pucará, das mit seinem archiologischen Museum einen Besuch lohnt.

Humahuaca

Wie gesagt, Humahuaca liegt am Ende der Quebrada. Sehenswert ist die alte Kirche an der Plaza, deren Inneres mit Kaktusholz ausgekleidet ist. Die aushängenden Bilder stammen aus der Malschule von Cusco aus Peru. Das Monumento a la Independencia ist zwar nicht so sehenswert, aber unübersehbar, überragt es doch die Kirche. Es erinnert an den Beitrag der Indianer zum Kampf um die Unabhängigkeit von Spanien.

Das Museo Folklórico widmet sich dem Leben der Indianer. Indianer verkaufen ihre Produkte auf dem Kunsthandwerkermarkt. Besonders begehrt sind die typischen Kleidungsstücke dieses Hochlandvolkes. Bekannt ist Humahuaca auch wegen des indianischen Karnevals, der hier mehrere Tage lang gefeiert wird.

Die Puna

Die Puna ist eine Hochwüste. Sie liegt auf einer Höhe von 3700 m und ist Ausläufer des bolivianischen Altiplano. Von Humahuaca führt eine (nicht asphaltierte) Straße in die Puna. Die Orte, denen man an der Straße begegnet, bestehen nur aus einer Ansammlung von Lehmziegelhäusern. Abra Pampa sei hier stellvertretend für die wenigen anderen genannt, die man passiert.

La Quiaca

La Quiaca liegt auf einer Höhe von 3442 m an der bolivianischen Grenze. Hier leben die Coya Indiander, deren Frauen farbenprächtige Gewänder tragen: mehrere farbenreiche Röcke übereinander, bunte Melonenhüte auf dem Kopf. Diese traditionelle Art der Kleidung ist aber erst in der Kolonialzeit entstanden.