La Pampa

Geschichte

Hernandarias war im Jahr 1604 der erste Entdecker, der die Region erreichte, erforscht wurde sie später im Jahr 1662 durch Jerónimo Luis de Cabrera. Aber bis zum 18. Jahrhundert gab es keine ständig bewohnten Siedlungen dort. Der Widerstand der Eingeborenen verhinderte die Ausdehnung bis zur Regierung Rosas und Julio Rocas unrühmlicher Wüsteneroberung im 19. Jahrhundert. Das Territorium wurde zwischen den Offizieren aufgeteilt und die ersten Siedlungen errichtet.

Das Territorio Nacional de La Pampa Central wurde 1884 geschaffen; es enthielt die Río Negro Provinz und Teile anderer umliegender Provinzen mit etwa 25.000 Einwohnern. Im Jahr 1915 waren es schon 110.000. 1945 wurde das Territorium geteilt und La Pampa wurde zu einer Provinz.

1952 wurde ihre Verfassung erlassen und die Provinz erhielt den Namen Eva Perón. 1955 wurden die Provinzen La Pampa und Chaco (war nach Juan Perón benannt worden) wieder auf ihren ursprünglichen Namen getauft.

Geografie

Inmitten der Pampas Regionen mit den flachen Steppengebieten gibt es nur 500 mm Regen im Jahresdurchschnitt, der nach Westen hin abnimmt. Die geringe Feuchtigkeit des warmen Wetters bringt einen großen Unterschied in den Tages und Nachttemperaturen mit sich und spiegelt sich auch in der Vegetation wider. Der Nordwesten ist der der feuchten Pampas, angrenzend an die Buenos Aires Provinz. Der Einfluss der Cuyo Region kann im Westen mit den niedrigen Gebirgsketten beobachtet werden.

Es gibt 2 Hauptflussläufe in der La Pampa Provinz: den Colorado, Grenzfluss zur Provinz Río Negro, und den Salado (salziger) Fluss. Der Pegel des Salado ist durch Bewässerungssysteme in der Provinz Mendoza gesenkt worden.

Wirtschaft

Rinderzucht ist die bedeutendste Wirtschaftssparte der Provinz La Pampa: über 3,5 Millionen Stück im Jahr 2002. Daneben wurden in jenem Jahr 202.000 Stück Schafe, 150.000 Stück Gänse und 64.000 Schweine gezählt

.

Im Nordosten, wo das Land fruchtbarer ist, werden Weizen angebaut (10 % der nationalen Produktion), Sonnenblumen (15 %), sowie Mais und anderes Getreide. Weiter gibt es Milchindustrie mit 300 Molkereien und 25 Käsefabriken, Honig- und Salzproduktion.

Der Tourismus ist nicht so stark entwickelt. Besucher kommen vor allem nach Santa Rosa, in den Lihué Calel Nationalpark, den Parque Luro Provincial Reserve oder sie besuchen eine der vielen Estancias.

Politische Bezirke

La Pampa ist in 22 Bezirke (departamentos) aufgegliedert (hier mit der jeweiligen Bezirkshauptstadt in Klammern):

Atreuco (Macachín)
Caleu Caleu (La Adela)
Capital (Santa Rosa)
Catriló (Catriló)
Chalileo (Santa Isabel)
Chapaleufú (Intendente Alvear)
Chical Có (Algarrobo del Aguila)
Conhelo (Eduardo Castex)
Curacó (Puelches)
Guatraché (Guatraché)
Huncal (Bernasconi)
Lihué Calel (Cuchillo-Co)
Limay Mahuida (Limay Mahuida)
Loventué (Victorica)
Maracó (General Pico)
Puelén (Veinticinco de Mayo)
Quemú Quemú (Quemú Quemú)
Rancul (Parera)
Realicó (Realicó)
Toay (Toay)
Trenel (Trenel)
Utracán (General Acha)