Sehenswürdigkeiten Argentinien

Hier stellen wir Ihnen eine kleine Auswahl von Sehenswürdigkeiten Argentiniens vor, die Highlights eines jeden Argentinienbesuchs sind.

Buenos Aires

Buenos Aires wird von vielen Reisenden als "Paris des Südens" bezeichnet.

Touristen werden vor allem durch das Durchleben einer Tango-Nacht und den Besuch einer Estancia in der Provinz Buenos Aires angelockt - um das traditionsreiche Asado, ein Fleischgericht, zu kosten.

Aber auch Plätze, wo berühmte argentinische Persönlichkeiten gelebt haben oder beerdigt sind, locken viele Besucher an: Carlos Gardel, Eva Perón oder Jorge Luis Borges. Ebenfalls sind die Einkaufzentren in Buenos Aires aufgrund der günstigen Wechselkurse sehr beliebt.

San Telmo

San Telmo ist ein berühmter Stadtteil in Buenos Aires. Es hat sein altertümliches Flair aus den letzten Jahrhunderten bewahren können, es gibt dort Häuser aus der kolonialen Epoche und Straßen mit Kopfsteinpflaster. Berühmt ist der Antikmarkt (Feria de Antiguedades) am historischen Plaza Dorrego. Man sieht dort auch Tango Tänzer in den Straßen oder Artisten. Berühmte Gebäude sind das Museo Penitenciario, ein über 150 Jahre altes, von den Jesuiten gebautes Gefängnis. Die Kirche von San Pedrao Telmo ist ein 300 Jahre altes Gebäude mit antiken Bildern in den Fenstern und an den Wänden. Die Verteidigungs-Passage war eine alte Residenz, ist aber heute ein Marktplatz mit vielen Cafés und Antiquitätengeschäften. Emundo Rivero, ein berühmter Tango Sänger, hat El Viejo Almacen gegründet, einen besuchenswerten Ort.

Neben San Telmo sind die Stadteile Recoleta und Puerto Madero vielbesuchte Touristenplätze.

Recoleta

Recoleta ist berühmt für seine Galerien und den Recoleta- Friedhof. Recoleta ist das Paris der Amerikaner. Viele Paläste und Villen wurden hier im französischen Stil gebaut - und die grünen Plätze sind bekannt für ihre Cafés. Das Zentrum Recoletas besteht aus einem großen Platz vor dem Friedhof und der benachbarten Basilika Nuestra Señora del Pilar. Im 17. Jahrhundert diente dieser Ort als Versteck von Banditen. Im 18. Jahrhundert bauten französische Franziskaner, die Padres Recoletaos, eine Kapelle in diesem Gebiet. Die Jesuiten kamen auch hierher und bauten die Basilica, die im Jahr 1732 fertig gestellt wurde. Diese Kirche in ihrem kolonialen Stil hat einen

Barock-Altar, der aus Peru stammt und mit Silber aus der Provinz Jujuy und vor-spanischen Ornamenten geschmückt ist.

Der Stadtteil Recoleta ist einer der teuersten in ganz Buenos Aires. Auch das Sterben ist teuer hier: ein Mausoleum auf dem Recoleta Friedhof kostete tausende von Dollar pro Jahr. Dieser berühmte Friedhof kann mit dem Père Lachaise Friedhof in Paris vergleichen werden. Er wurde von Prospero Catelin aus Frankreich gestaltet, einem Entwurf von Bernardino Rivadavia folgend und im Jahr 1822 also öffentliche Friedhof auch für gewöhnliche Sterbliche geöffnet. Heute sind dort viele frühere Präsidenten beerdigt. Am meisten besucht ist jedoch das Mausoleum von Eva Perón (Evita), aus Marmor, Bronze und Granit.

Zurück zum (teuren) Leben: eines der besten und teuersten Hotels Südamerikas ist in Recoleta beheimatet: das 5 Sterne Hotel Alvear aus dem Jahr 1932. In der Nähe gibt es viele herrschaftliche Villen, die von den einflussreichsten Familien von Buenos Aires gebaut wurden. Einige davon beherbergen heute Botschaften. Das Café La Biela ist eines der berühmtesten der Stadt; es wird von Schriftstellern, Politikern und anderen Berühmtheiten protektioniert.

Auf dem Platz gegenüber dem Friedhof steht ein riesiger Gummibaum. Seine Tentakeln gleichenden Äste breiten sich über die Terrasse des La Biela Cafés aus. Der Baum wird Gran Gomero genannt und wurde 1878 gepflanzt. Seine Ausdehnung beträgt 50 m.

Die Fußgängerpassage RM Ortíz ist für ihre Restaurants und das Nachtleben bekannt. Neben der Basilica, an der Seite des Franziskaner Convents, findet man das Recoleta Kultur Zentrum, eine der Hauptgalerien zeitgenössischer visueller Kunst, untergebracht in einer dunkel pinkfarbenen Kapelle.

Ganz in der Nähe steht das Buenos Aires Design Kaufhaus mit vielen Einkaufshighlights und den neuesten Haushalts-Designen.

Der belle époque Palais de Glace, ursprünglich ein Ort des Eiskunstlaufs und ein Tanzsaal dient heute als Ausstellungszentrum. Im Jahr 1915 wurde hier Carlos Gardel von Ché Guevaras Vater, Ernesto Guevara Lynch angeschossen - als Folge einer Wirtshaus-Rauferei.

Der Jockey Club, die National-Bücherei, das National Museum der Feinen Künste sowie die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität von Buenos Aires sind ebenfalls hier zu finden.

Puerto Madero

Der Stadtteil Puerto Madero liegt direkt am Ufer des Río de La Plata. Im Jahr 1930 wurden die Hafeneinrichtungen in den Puerto Nuevo (Neuen Hafen) umgesiedelt, der 1 km nördlich liegt. Die alten Backstein Hafenhäuser wurden nun alle Herrenlos. Im Jahr 1990 investierten aus- und inländische Investoren in die Neugestaltung und Renovierung der alten Backsteinhäuser. Sie wurden zu Restaurants und Lofts. Einige neue Hotels und Bürohäuser kamen hinzu, die sic mit dem Catalinas Norte Geschäftsbezirk vermischten. Das Ergebnis: ein neues maritimes Gesicht der nördlichen Docks.

Alle Straßen in Puerto Madero sind nach Frauen benannt. Die Puente de la Mujer (Frauenbrücke) ist die neueste Verbindung zwischen Puerto Madero und der eigentlichen Stadt. Sie wurde vom Architekten Santiago Calatrava gestaltet.

Der Norden Argentiniens

Die Iguazú Wasserfälle im Nordosten Argentiniens sind die bekanntesten Wasserfälle in diesem Gebiet. Es gibt dort eine gute Infrastruktur für Reisende und ein vielfältiges Angebot an touristischen Aktivitäten. Die Iguazú Fälle und das sie umgebende Gebiet gehören zum Iguazú Nationalpark, der das örtliche subtropische Ökosystem des Regenwaldes schützt. Der beeindruckendste Teil der Fälle ist als Teufelsrachen bekannt. Argentinien und Brasilien teilen sich diesen Wasserfall.

Der Zug in die Wolken bietet dem Reisenden einen interessanten Einblick in die großen Kontraste der Provinz Salta: die Eisenbahn fährt von Salta City bis hinauf in die Puna auf über 4000 m Seehöhe nach San Antonio de los Cobres.

Weiter Highlights sind:
Quebreda de Humahuaca
Valles Calchaquíes
Esteros del Iberá
Puna de Atacama


Der Süden Argentiniens

Der Glacier Nationalpark, wo die Gletscher des argentinischen Inlandeises in den Lago Argentino entwässern. Sie blockieren ständig eine der Buchten bis der Druck des Wassers den Eisdamm bricht. Ein gewaltiges Schauspiel!

Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt, gelegen in Feuerland, Tierra del Fuego, ist ein typisches touristisches Reiseziel im südlichen Patagonien.

Baricoche: San Carlos de Bariloche ist ien Stadt in der Provinz Río Negro, am Fuß der Anden, umgeben von Seen (Nahuel Huapi, Gutiérrez See, Moreno See und Mascardi See) und Bergen (Tronador, Cerro Catedral, Cerro López). Sie ist berühmt als Skiort, aber auch für die Trekkingangebote der Region und das Klettern. Cerro Catedral ist eines der bedeutendsten Skizentren Südamerikas.

Mitte Argentiniens

Andere Touristenziele sind:

Mar del Plata, der Hauptbadeort Argentiniens. Andere Küstenorte sind Cariló, Villa Gesell, Monte Hermoso, Pehuencó, Las Grutas (in der Provinz Río Negro), Rada Tilly in Chubut.

Der Aconcagua ist der höchste Berg der westlichen Hemisphäre, des amerikanischen Doppelkontinents.

Las Leñas.

Talampaya und das Valle de la Luna weisen sehenswerte geologische Strukturen auf.

Bariloche, Villa La Angostura, San Martín de los Andes, Junín de los Andes, El Bolsón, Esquel, Trevelín, Los Antiguos, Copahue, Caviahue, nahe schneebedeckter Berge mit Regenwäldern der gemäßigten Zone und Gletscherseen.

San Rafael und Mendoza, wo die besten Weine Argentiniens ihren Ursprung haben.

Für sein Tierleben, besonders die Wale, berühmt ist Puerto Madryn.

UNESCO Weltkulturerbe / Weltnaturerbe

Höhlen der Hände (Cueva de las Manos) nahe Río Pinturas. Es sind prähistorische Höhlenmalereien zu sehen. (WHS seit 1999).

Iguazú National Park, Heimat der Iguazú Wasserfälle (1984).

Ischigualasto / Talampaya National Parks und die paläontologischen Formationen(2000).

Jesuiten Fort und Estancias von Córdoba in der Córdoba Provinz (Weltkulturerbe) (2000).

Jesuiten Mission von Guaranis: San Ignacio Mini, Santa Ana, Nuestra Señora de Loreto und Santa Maria Mayor (1984).

Los Glaciares Nationalpark mit dem Perito Moreno Glacier (1981).

Península Valdés, ein Meeresreservat (1999).

Quebrada de Humahuaca, Weltkultur-Landschaft wegen seiner malerischen Naturschönheiten und den historischen Ansichten (2003).

Argentinische Nationalparks

Argentinien beherbergt ein umfassendes Netz von Nationalparks:
El Palmar National Park
Iguazú National Park
Lanín National Park
Los Alerces National Park
Los Arrayanes National Park
Nahuel Huapi National Park
Talampaya National Park
Tierra del Fuego National Park