Reisende mit Behinderung in Argentinien

Für behinderte Menschen ist das Reisen in Argentinien nicht immer so einfach, wie es zu wünschen wäre. An Rollstuhlfahrer hat man bei der Anlegung vieler Bürgersteige in vielen Städten Argentiniens nicht gedacht: sie sind eng, voll und uneben. Auch das Überqueren einer Straße ist für Rollstuhlfahrer, ja sogar für Fußgänger ein Problem. Argentiniens Autofahrer sind nicht besonders rücksichtsvoll und die Bürgersteine haben oft keine Rampen an den Kreuzungen.

Dennoch: es besteht kein Grund sich als behinderter Reisender entmudigen zu lassen. Nichts ist unüberwindbar. Einige Busse in Buenos Aires z.B., die sog. piso bajo, sind mit Rollstuhl-Liften ausgestattet. Viele Hotels verfügen nicht über Zimmer, die auch mit Rollstühlen erreicht werden können, die Türen sind eng und der Raum selbst bietet wenig Platz zum manövrieren. Man sollte sich also immer vorher nach den Verhältnissen erkundigen. Das gilt besonders für die Billig- und Mittelklasse Hotels.

Folgende Internetadressen bieten eine Hilfe:
www.movidisc-web.com.ar - Movidisc, Av. Roque Sáenz Peña 868, 3. Stock, Buenos Aires, Tel: 011-4328-6921, bietet für Rollstuhlfahrer Transportmöglichkeiten und Ausflüge in Kleinbussen für Rollstuhlfahrer. Es ist auch möglich, eine Tour mit einer anderen Reisegesellschaft zu buchen und den Transport Movidisc zu überlassen; dies muss aber mit der anderen Reiseagentur verhandelt werden.
www.miusa.org - Mobilität International