Durch den Norden mit dem Bus: Salta, Tucuman, Cafayate und San Juan
Wenn man über Argentinien redet, denkt man an Tango, Steaks, Machos, Fußball und Gauchos, an weite Landschaften in Patagonien und an die hohen Eisriesen der Anden.
Wir sind auf einer Weltreise, also wirklich: einmal um den Globus. Den südamerikanischen Kontinent haben wir in Chile betreten. Die Einreise von hier nach Argentinien stellte keine Probleme dar. Wir sind in den Norden von Argentinien “eingefallen”. Die Busse, die hier verkehren, sind sind bequem und bieten Komfort. In manchen Bussen bekommt man sogar warmes Essen, Wein und andere alkoholische Getränke. Man kann sich Filme anschauen - gut, dafür
sollte man spanisch verstehen, aber ab und zu sieht man auch englische Untertitel.Wir haben fast immer Nachtbusse ausgewählt. Hat man einen Nachtbus mit Liegesitzen gewählt, so kann man die weiten Entfernungen gut verschlafen.
Salta, die Schöne, war unsere erste Station in Argentinien. Salta ist eine Großstadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Herausragend im wahrsten Sinne des Wortes ist der Aussichtsberg, von dem man die Stadt gut überblicken kann. Salta bietet das, was man als Europäer kennt. Ein hübsches Café ist das Café Time am Hauptplatz in Salta. Hier kann man auch Frühstücken und zu Abend essen.
Das Wetter hier haben wir hier frühsommerlich angetroffen, es war noch recht frisch. Und dann begann es - leider - zu regnen… Wir entschlossen uns deshalb, nach Süden zu fahren. Und wir können nur
empfehlen, uns das nachzutun, denn die Landschaft, die sich dem Betrachter hier bietet, ist faszinierend, bizarr. Die Berge präsentieren sich in den unterschiedlichsten Farben. Man fährt durch Mondlandschaften, aber jäh ist man in einer grünen Oase, einem Flusstal. Bis nach Cafayate dauert es 3 Stunden. Man erreicht die Stadt durch die Quebrada de los Conches.
Cafayate, hm, ich habe diesen Ort in netter Erinnerung: eine hübsche Kleinstadt. Entsprechend einer Empfehlung haben wir hier eine Bodega, ein Weingut besichtigt. Der Wein hier ist ausgezeichnet, denn die Landschaft ist klimatisch begünstigt. Die Weinreben wachsen bis auf eine Höhe von 1500 m hinauf. Hier sehen wir auch die Sonne, der Regen ist in Salta geblieben. Was kann man da besseres tun, als in einem schönen Gartenrestaurant zu essen? Wir sind Vegetarier - aber auch als Fleichslos-Esser kann man in Argentinien überleben. Die Argentinier selbst essen natürlich Fleisch am liebsten, Steaks (hier in
Argentinien gibt es sicherlich die besten Steaks der Welt), dann aber auch Pizza und Pasta. Viele stammen ja von italienischen Einwanderern ab. Die Hauptmahlzeit in Argentinien wird am Abend eingenommen. 22.00 oder 23.00 Uhr - vorher isst man nicht.
Wir überleben also mit Pasta und Pizza und Gemüse.
Wir reisen von Cafayate weiter nach Tucuman. Tucuman hat nicht so viel zu bieten - jedenfalls haben wir nichts gefunden. Und so hat uns ein Nachmittag ausgereicht, um unser Sightseeing-Programm zu absolvieren.
Und wieder dar Nachtbus! Diesmal fahren wir und schlafen wir nach San Juan. Hier sollten man die Bekanntschaft von Wein, Oliven und dem archäologischen Museum suchen. Ansonsten gibt es nicht viel historisches in San Juan, denn es wurde im 19. Jahrhundert von einem Erdbeben zerstört. Einen besonderes Ambiente gibt es in San Juan nicht.
Im archäologischem Museum kann man viel über die regionale Besiedlungsgeschichte der ersten Menschen hier lernen; die Zeitspanne reicht von den Inkas bis in die Gegenwart. Man kann Werkzeug, Kleidungsgegenstände, Mumien und den bisher ältesten Dinosaurierfund bestaunen.
Wir verließen San Juan Richtung Süden.
Verfasst von Alexandra Maier - Website besuchenBitte Bookmarken:






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