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Iguazu und Estero del Ibera

Wie kommt man am besten von Buenos Aires nach Puerto Iguazu? Antwort: mit dem Bus, und zwar dem Nachtbus. Am Abend in Buenos Aires einsteigen, schlafen und am nächsten Morgen in Puerto Iguazu aufwachen. Das ist viel besser und vor allem preiswerter als mit dem Flugzeug.

Die Stadt Puerto Iguazu liegt Dreiländereck von Paraguay, Brasilien und Argentinien. Weltbekannt sind die Wasserfälle von Iguazu. Der Rio Iguazu stürzt hier über  mehrere Stufen in eine Schlucht. Ein grandioses Naturschauspiel.  Argentinien und Brasilien streiten sich darüber, von welcher Seite man den besten Ausblick auf die Wasserfälle hat. Dennoch teilen sie sich die Wasserfälle und das sie umgebende subtropische Naturschutzgebiet. Am besten fährt man schon mit dem ersten Bus zum Eingang des Nationalparks. Ohne große Menschenmassen kann man dann zu Fuß einer Besichtigungsanlage folgen. Es gibt ein Besucherzentrum mit Information, Restaurants, einen kleiner Zug, Wege und kilometerlange Holzstege. Drei 3 Rundwege stehen zur Auswahl, von denen aus man  unterschiedliche Ansichten des Wasserfalls erleben kann:  von oben,  von unten, von nah und von fern.

Bunte Vögel sind die Begleiter der Besucher. Ein kleiner Zug bringt die Touristen zu den verschiedenen Ausgangspunkten für ihre Besichtigungstour. Es ist fantastisch: anfangs  hört man nur das Getöse der herabstürzenden Wassermassen und dann wird man vom ersten Blick auf die Wasserfälle Iguazus überwältigt. Viele Regenbogen bilden sich im Sonnenlicht und den sprühenden Wasserperlen. Man ist allerdings nicht allein hier.

Mit einem kleinen Boot kann man San Martin erreichen, eine Insel zwischen den 2 Hauptwasserfällen. Hier kann man sich dann so richtig abkühlen im Sprühregen der Wasserfontänen. Man kann den touristischen Unfug hier auch übertreiben und sich an einer Speedbootfahrt beteiligen und direkt in die Wassermassen, die von den Felsen stürzen hineinfahren.

Die Giganta del Diabolo, der Teufelswasserfall ist einer der Höhepunkte der Besichtigung der Wasserfälle von Iguazu. Man läuft etwa 20 Minuten auf Stegen über den Fluss, bis man direkt am Abgrund steht: gewaltiger Anblick!

Im Park von Iguazu gibt es auch mit etwas Glück wilde Tiere zu sehen, etwa Affen, Tucane oder Opossums. Einen Jaguar allerdings wird man sicher nicht sehen, zu scheu sind diese Tiere.

Von Puerto Iguazu aus ist es nicht weit bis nach San Ignacio Mini. Dort gibt es eine alte Jesuiten Mission. Um 1767 haben hier spanische Jesuitenmönche ihre Mission errichtet, etwa eine Kirche, ein Waisenhaus, ein Krankenhaus, Wohnhäuser und ein Verwaltungsgebäude und so ihre Mission erfüllt -  bis die Portugiesen vieles niederrissen.

Man sollte einen Besuch des Naturschutzgebietes Estero del Ibera nicht versäumen, wenn man in der Gegend ist. Estero del Ibera ist etwa 13000 Quadratkilometer gross und ein Sumpfgebiet, in dem über 300 verschiedenen Vogelarten, Kaimane, Capywaras und Hirsche leben. Estero del Iberia wird das Land der schwimmenden Inseln genannt.
Die Bootsausflüge, die man hier unternehmen kann, sind traumhaft schön. Man kann  sehr viele Tiere sehen. Auch Kaimane.

Verfasst von Alexandra Maier - Website besuchen
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