Das Wetter in Argentinien

Sie wollen wissen, wie das Wetter und Klima in Argentinien sind? Dann lesen sie weiter.

Argentinien ist das Land ins Südamerika, das von sich behaupten kann, alle Klimazonen der Erde zu vereinigen. Es gibt tropische Regionen im äußersten Nordosten sowie subtropische Gebiete im Norden. Im Süden und in den Anden gibt es die kalten Klimazonen. Dazwischen finden wir eine ausgedehnte gemäßigte Klimazone.

Im Nordwesten, im Bereich der Anden, wartet Argentinien mit trockenem Klima mit einer kurzen Regenzeit im Sommerauf. In dieser Region gibt es die Hochwüste Puna. Ihr westlicher Teil gehört zu den regenärmsten Gebieten der Welt zählt. Wir finden dort in den Provinzen Mendoza, San Juan und La Rioja, am Fuß der Anden, den steppenhaften, unfruchtbaren Monte. Eine stellen die subtropischen Nebelwälder in den Provinzen Tucumán, Salta und Jujuy dar. Sie zeigen sich im Sommer extrem feucht, im Winter aber relativ trocken. Etwas feuchter ist der Gran Chaco im zentralen Norden. Er hat seine Hauptniederschlagszeit im Sommer. Ähnliche Bedingungen finden wir in der Region der Sierras Pampeanas in Zentralargentinien. Der Nordosten sowie die Pampa-Region präsentieren sich das ganze Jahr über feucht. Die höchsten Niederschlagsmengen gehen im subtropischen Regenwald der Provinz Misiones nieder.

Der Süden Argentiniens, Patagonien, bietet eine Spiegelbild: der Westen, die Anden, zeigt sich ständig feucht und ist von der Temperatur kühl und gemäßigt. Der Osten hingegen, das patagonische Schichtstufenland, präsentiert sich sehr trocken und halbwüstenhaft. Hier finden wir den Pampero, einen von Südwesten her wehenden Wind. Er bläst regelmäßig alle ein bis zwei Wochen und zeichnet das Klima.

Einen Klima-Sonderfall gibt es in Feuerland. Dort misst man Temperaturen, die im Sommer und Winter fast gleich sind. Es ist insgesamt sehr kühl mit verhältnismäßig hohen Mengen an Niederschlägen.